24.000 Besucher bei der Nacht der Museen

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Etwas abgedroschen mag es klingen, wenn an dieser Stelle steht „Petrus muss ein Kunstfreund sein“. Aber: Nach wochenlangen Regengüssen und Temperaturen wie im Herbst zeigte sich zur Nacht der Museen der Frühling von einer seiner schönen Seite. Und so kamen 24.000 Besucher in die Landeshauptstadt. Über 40 Museen und Galerien lockten mit spannenden Ausstellungen, beeindruckenden Performances und schweißtreibenden Konzerten.

Dreh- und Angelpunkt war der Grabbeplatz. Dort gab es nicht nur Tickets für alle, die sich vorher noch nicht eingedeckt hatten, von dort waren auch viele der teilnehmenden Museen fußläufig zu erreichen. Etwa direkt das K 20, in der die Ausstellung „Fresh Widow. Fenster-Bilder seit Matisse und Duchamp“ läuft, und die Kunsthalle, vor denen sich schnell kleine Schlangen bildeten. Dies stand allerdings in keinem Vergleich zu dem, was sich vor dem Museum Kunstpalast am Ehrenhof abspielte. Dort eröffnete die El Greco-Ausstellung. Das Interesse an den 40 Werken des Altmeisters, der um1541 geboren wurde und bis 1614 lebte, und den 100 Gegenüberstellungen von Bildern der Moderne war groß. Die Geduld, mit der sich die Menschen anstellten, noch größer. Doch die laue Luft sowie die gesamte angenehme Atmosphäre auf dem Gelände ließ das Warten zu einer Kommunikationsbörse werden. „Wo waren Sie schon?“, „Was lohnt sich?“: Fragen, die an diesem Abend nicht nur einmal beantwortet wurden.

Doch nicht nur in der Innenstadt waren die Türen der Museen geöffnet. Flingern erlebte etwa ein gelungenes Debut. Dass nicht alle Ziele, die sich der Einzelne vorgenommen hatte, unbedingt erreicht wurden, wissen die „alten Hasen“ unter den Nacht der Museen-Gängern. „Wir haben gerade mal zwei Museen geschafft“, sagte Anna Kleinschmidt, nach vier Stunden müde und auf dem Weg nach Hause. „Aber schön war es allemal.“ Wer nach den Museen-Besuchen noch fit war, konnte bis in den frühen Morgen auf der Abschlussparty in der Nachtresidenz feiern. Kulturdezernent Hans-Georg Lohe fasste zusammen: „Fantastisch mit welcher Begeisterung die Düsseldorfer Nacht der Museen aufgenommen wird. Ich bin besonders erfreut über das große Interesse an El Greco – erneut zeigen sich Ehrenhof und Grabbeplatz als die Kulturzentren in Düsseldorf.“

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