Kein Pardon: Neue Gesichter für Heinz Wäscher

Der „lustische Glückshase“ heißt Achim Mentzel (l.) und Thomas Hermanns (r.) willkommen.                                                                                                                                   Foto: Ingo Lammert
  • Der „lustische Glückshase“ heißt Achim Mentzel (l.) und Thomas Hermanns (r.) willkommen. Foto: Ingo Lammert
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Heinz Wäscher, der selbstverliebte Showmoderator im Musical „Kein Pardon“, hat zwei neue bekannte Gesichter bekommen. Dirk Bach, der als hessisches Fernsehekel bis Ende April auf der Bühne des Capitols begeisterte, wird abgelöst durch Comedian Thomas Hermanns und Entertainer Achim Mentzel.
Für Thomas Hermanns ist „Kein Pardon“ alles andere als Neuland. Das Buch der Musicalversion stammt aus seiner Feder. Von ihm geschätzte 50 Mal hat er das Stück im Capitol inzwischen gesehen. „Aufgeregt und nervös“ sei er, gab er vor seiner Premiere als Heinz Wäscher am vergangenen Wochenende zu. Denn: Geschauspielert hat der Comedian in der Form noch nie. Thomas Hermanns: „Es ist nervenzerfetzend, als Autor auf der anderen Seite zu stehen.“ Amüsiert erzählt er, dass er sich bei den Proben manchmal gefragt habe, wer denn den Sch....-Text geschrieben hat. „Und dann fällt mir ein, dass ich es war“, so Thomas Hermanns. Zwei Wochen hat er für seine Rolle als Heinz Wäscher geprobt. Seit dem Wochenende ist er für jeweils zwei Shows in der Woche in den Monaten Mai und Juni zu sehen.
Mit einem komplett anderen Hintergrund geht der zweite im Heinz Wäscher-Bunde an die Sache heran. Achim Mentzel kommt aus dem Osten Deutschlands. „Ein Kessel Buntes“ und „Achims Hitparade“, die im MDR bis 2006 lief, waren große Erfolge. Als Schauspieler war er in den Filmen „Der Wixxer“ und „Neues vom Wixxer“ zu sehen, als humorvoller Schlagersänger ist er bekannt und in vielen TV-Formaten aufgetreten.
„Als ich den Anruf mit der Anfrage zu „Kein Pardon“ bekam, dachte ich erst an ein Gag-Radio“, erzählt er. Den Film mit Hape Kerkeling und Heinz Schenk in den Hauptrollen kannte er. Das Musical hat er bis letzte Woche einmal gesehen. „Ich arbeite das erste Mal im Westen“, erzählt er. Wohnhaft in Cottbus wird er im Juni und Juli wöchentlich die 620 Kilometer nach Düsseldorf mit dem Auto zurücklegen. „Ich bin richtig auf Montage“, sagt er schmunzelnd.
Unterschiedlicher könnten die beiden neuen Wäscher-Darsteller vom Typ nicht sein. Eine spannende Sache, die den Besuchern des Capitols in den kommenden Monaten bevorsteht. Völlig freigmacht haben sich beide von Dirk Bach. „Er hat uns selbst geraten, dass wir uns vom inneren Dirk befreien müssen, so wie er es mit Heinz Schenk gemacht hat“, so Hermanns. Hermanns und Mentzel: Beide werden ihre ganz eigene Form des Heinz Wäschers zum Besten geben.
Neben einer gehörigen Prise Humor haben beide Darsteller noch mindestens eine weitere Sache gemeinsam: Beide müssen im Hessischen gecoacht werden. Denn was wäre „Kein Pardon“ ohne das Lied „Witzischkeit kennt keine Grenzen“ und dem Spruch „Und wer steht da neben mir? Is’ das der lustische Glückshase? Des isser!“
Wer dann nach der Sommerpause des Musicals, die vom 29. Juli bis 7. September geht, in die Fußstapfen von Dirk Bach, Thomas Hermanns und Achim Mentzel treten wird, steht bisher noch in den Sternen.
Die genauen Termine, wann Achim Mentzel und Thomas Hermanns auf der Bühne stehen, sind im Netz unter www.kein-pardon.de aufgeführt. Bei allen anderen Terminen spielen die Künstler Gerhard Fehn und Heinz-Peter Lengkeit die Rolle des Heinz Wäscher.
Karten und Information unter Tel.: 73440 und im Netz unter www.kein-pardon.de.

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