Conny meets Michael "Bully" Herbig

"Nicht erschrecken! Ich bin's!" (Michael Bully Herbig)
  • "Nicht erschrecken! Ich bin's!" (Michael Bully Herbig)
  • Foto: © 2013 herbX film/ Warner Bros./ Marco Nagel
  • hochgeladen von Cornelia Wilhelm

Michael wurde in den 90ern mit seiner unvergessenen "bullyparade" bekannt, drehte Filme wie "Der Schuh des Manitu", "Lissi und der wilde Kaiser" und "(T)Raumschiff Surprise" und gehört definitiv zu den beliebtesten Künstlern Deutschlands.

Am 25.12. kommt sein neuer Film "Buddy" in die Kinos. "Bully" spielt hier einen Schutzengel, der versucht, das Leben seines Schützlings Eddie in die richtigen Bahnen zu lenken... außerdem fungierte Herbig als Regisseur, Drehbuchautor und Produzent.

Zusätzlich zeigt die Serie "Bully macht Buddy" (seit 18.11. auf ProSieben, u. a. mit Rick Kavanian) einen fiktiven Einblick in die Entstehung des Films.

Ich freue mich sehr, dass Bully sich die Zeit für ein kurzes Interview genommen hat!

DANKE!

Liebst,
Conny

PS.: Wir sehen uns im Kino!

Conny: "In der Serie „Bully macht Buddy“ vernachlässigt die Hauptfigur ihr Umfeld und vergräbt sich quasi in seiner Arbeit… . unzählige Filme, TV-Auftritte... wünschen Sie sich nicht auch manchmal zurück in die Anfänge der "bullyparade" zurück?"
M. B. Herbig: "Bloß nicht! Die Anfänge der „bullyparade“ waren ein Albtraum! Die ersten drei Jahre hat uns niemand geguckt. Wahrscheinlich wusste nicht mal der Sender, dass wir on air waren. Hätte es damals Twitter gegeben, hätten wir nicht überlebt. Miese Quote, miese Kritiken, das einzige was nicht mies war, war dass wir alles ausprobieren konnten."

Conny: "Nach dem Schauen des Trailers von „Buddy“ liegt die Vermutung nahe, dass dieses Mal die großen Gefühle und viel Herz im Vordergrund stehen. Beim „Schuh des Manitu“ spielte lediglich „nur“ das Lebkuchenherz eine größere Rolle. Können wir uns in Zukunft auf „Romantikkomödien“ freuen?"
M. B. Herbig: "Sagen wir mal so, ich habe mit „Wickie und die starken Männer“ den großen Zeh mal vorsichtig in den Abenteuerfilm-Teich gehalten. Ist zum Glück gut gegangen. Jetzt halte ich den Zeh nochmal in einen anderen Genre-Teich. Hauptsache es unterhält."

Conny: "U. a. ist bei „Bully macht Buddy“ wieder Rick Kavanian mit von der Partie. Wie wichtig ist Ihnen die Zusammenarbeit mit „alten Bekannten“? Man hat immer den Eindruck, Sie seien seit der „bullyparade“ irgendwie eine große Familie…"
M. B. Herbig: "Rick Kavanian kenne ich jetzt seit über 20 Jahren. Wir waren bereits Freunde, bevor wir zusammen gearbeitet haben. Für „Bully macht Buddy“ standen wir das erste Mal nach 7 Jahren wieder gemeinsam vor der Kamera. Es fühlte sich so an, als hätte es diese sieben Jahre nie gegeben. Sowas ist einfach toll."

Conny: "Wie kommt man auf die Idee, eine Sitcom zu einem Kinofilm zu produzieren, die aufzeigt, wie viel Arbeit hinter einem solchen Projekt steckt? Unterschätzen die Zuschauer den Aufwand?"

M. B. Herbig: "Die meisten Zuschauer haben überhaupt keine Vorstellung davon, wie eine Sitcom vor Publikum oder ein Kinofilm produziert wird. Müssen sie ja auch nicht! Man tut diese Dinge ja, um die Leute zu unterhalten und nicht, um ihnen vorzujammern, wie anstrengend alles ist. Wenn die Zuschauer zufrieden aus dem Kino kommen, bin ich einfach glücklich."

Conny: "Kommen wir noch mal zum eigentlichen Film: Sie spielen in „Buddy“ einen Schutzengel. Lassen wir die Kirche mal außen vor: Glauben Sie persönlich an Engel? Wenn ja, warum?"
M. B. Herbig: "Ich habe leider persönlich noch keinen Schutzengel getroffen. Aber ich glaube an eine Art Bauchgefühl, Intuition oder eine innere Stimme, auf die man hören sollte. Ich war immer gut beraten, wenn ich vor einer schwierigen Entscheidung auf meinen Bauch gehört habe. Vielleicht sitzt da ja so´n kleiner Schutzengel drin." (lacht)

Conny: "Ihr Film kommt am ersten Weihnachtsfeiertag in die Kinos. Ist das nicht mutig? Haben Sie sich bewusst dafür entschieden? Nicht viele Filme starten „zwischen den Tagen“…
M. B. Herbig: "Der Starttermin ist immer ein Thema für sich. Aber ich denke, wenn ein Kinofilm für die Leute interessant ist, wollen sie ihn sehen. Egal, wann er im Kino anläuft."

Conny: "Wie sehen Ihre Pläne für 2014 aus?"
M. B. Herbig: "Ich bin zum Glück absolut planlos! Einfach grossartig! ;-)"

Autor:

Cornelia Wilhelm aus Düsseldorf

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