"La Caverna": Gastronomie am Ennepebogen in Gevelsberg

Reinhold Lorch,  Leiter der Technischen Betriebe Gevelsberg, Anojan Sivapalasundaram, Marco Roppertz und Gevelsbergs Bürgermeister Claus Jacobi (v. li.) trafen sich gestern vor der künftigen Gastronomie am Ennepebogen.
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  • Reinhold Lorch, Leiter der Technischen Betriebe Gevelsberg, Anojan Sivapalasundaram, Marco Roppertz und Gevelsbergs Bürgermeister Claus Jacobi (v. li.) trafen sich gestern vor der künftigen Gastronomie am Ennepebogen.
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Wenn alles klappt, eröffnet schon zu Beginn der Freiluftsaison am 1. Mai die neue Gastronomie in den „Katakomben“ am Ennepebogen: „La Caverna“ - zu deutsch „Die Höhle“ - soll eine Mischung aus Bar und Restaurant werden und mit Palmen und Liegestühlen auf der Freifläche vor dem Gewölbe echtes Ennepe-Strand-Flair verbreiten.

Mit ihrem ausgefeilten Konzept und zäher Beharrlichkeit haben sich Marco Roppertz und Anojan Sivapalasundaram gegen einige andere Bewerber um den Zuschlag für die Ennepebogen-Gastronomie durchgesetzt, die ja als fester Bestandteil der Planungen für Gevelsbergs Freizeitmeile von Anfang an vorgesehen war.

Spanische Küche planen die beiden, mit Tapas-Bar, landestypischen Getränken und bezahlbarer, kundenfreundlicher Gastlichkeit: Wer etwas zu trinken bestellt, bekommt die Tapas oder den Brotkorb gratis dazu, draußen werden kleine Kugelgrills und Heiße Steine verteilt, auf denen man sich sein Essen selbst zubereiten kann. Brunch und Kulturveranstaltungen sind geplant, es soll ein Ort werden, an dem man länger verweilt.

„Die Leute sollen Spaß haben und gerne Zeit bei uns verbringen“, erklärt der Schwelmer Marco Roppertz, Jahrgang 1979, der mit kaufmännischer Ausbildung und Gastronmomie-Erfahrung aufwarten kann. „Ich denke, dass wir mit dieser Immobilie und unserem Konzept etwas Einzigartiges schaffen können, das es so im Umkreis nicht gibt“, ergänzt Anojan Sivapalasundaram, 24 Jahre alt, der im Sommer sein Studium in Business und Management abschließt und Erfahrung im Eventmanagement hat.

Der Gastro-Meile in der Mittelstraße wollen sie keine Konkurrenz machen - ihr Konzept sei ein ganz anderes, und dass ein zweiter gastronomischer Schwerpunkt für die Stadt eine Bereicherung sein wird, findet auch ihr Bürgermeister.

Die Stadt stellt das Gewölbe zur Verfügung, sorgt für die Verglasung der Rundbögen und richtet öffentliche Toiletten ein, die auch barrierefrei zugändlich sein werden. Der Rest ist Sache der Betreiber, wie Bürgermeister Claus Jacobi gestern anlässlich der Vorstellung der beiden Jung-Gastronomen klarstellte: „Wir stellen die Gelegenheit und die ideale Räumlichkeit, nun ist es an den beiden, daraus etwas zu machen. Natürlich erhalten sie jegliche Unterstützung, die wir ihnen bieten können, doch wird es harte Arbeit erfordern, in den nächsten drei Monaten in Abstimmng mit Behörden, Ämtern etc. ein vernünftiges Gesamtkonzept zu erstellen.“

Man wolle früh Transparenz herstellen, so Jacobi, und stelle deshalb die beiden künftigen Betreiber, die dafür gerade die RAB Gastro GmbH gründen, jetzt der Öffentlichkeit vor - schließlich werden sie in nächster Zeit viel in der Stadt zu tun haben.

Fotos: Sebastian Jarych

Autor:

Carmen Möller-Sendler aus Ennepetal

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