Neujahrsempfang beim Initiativkreis Ense: Mit heimischer Wirtschaft viel für Ense erreicht

Dieter Brinkmann, Vorjahrespreisträger (4.v.li.) und Wolfgang Goretzki vom Initiativkreis Ense (2.v.li.) mit den Geehrten der Firma Köhler Fussbodenbau (Georg und Günther Köhler und deren Familien). Foto : Albrecht
  • Dieter Brinkmann, Vorjahrespreisträger (4.v.li.) und Wolfgang Goretzki vom Initiativkreis Ense (2.v.li.) mit den Geehrten der Firma Köhler Fussbodenbau (Georg und Günther Köhler und deren Familien). Foto : Albrecht
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Für viele soll es ein erfolgreiches Jahr 2010 gewesen sein, und die Aussichten für 2011 lassen bei den Kaufleuten und Gewerbetreibenden in der Gemeinde Ense weiter hoffen.
Das sagte vor wenigen Tagen der Vorsitzende des Initiativkreises Ense, Wolfgang Goretzki, beim elften Neujahrsempfang des Vereins im Rathaus Bremen. „Wenn der Wind weht, muss man auch die Segel richtig setzen“, so beschrieb Goretzki eine Leitlinie der vergangenen, aber auch der noch kommenden Monate.
Mit den derzeit 180 Mitgliedern im Initiativkreis sei es ein gutes Jahr 2010 gewesen, und für die nächsten Monate hoffe man berechtigt auf eine Fortsetzung dieser Tendenz. So sprach der Vorsitzende des Initiativkreises allen seinen Dank aus, die geholfen hätten, im letzten Jahr die Veranstaltungen in den Enser Gemeindeteilen zu einem Erfolg werden zu lassen.
Neben Messetagen, Eselrennen, Sommerflohmarkt, Allerheiligenmarkt und Pflasterfete hätte man auch mit neuen Angeboten in der Gemeinde punkten können. Auf der Azubi-Messe „Amie“ in der Gemeinschaftsschule Bremen hätten sich bereits 20 Betriebe mit ihren Ausbildungs-angeboten präsentiert, und man rechne für dieses Jahr noch mit einer Steigerung.
Ebenso erfolgreich, so Goretzki weiter, sei das Cello-Konzert in „Haus Füchten“ gewesen, das man zusammen mit dem Kulturkreis Unna habe durchführen können. Voller Erwartung blicke man bereits jetzt auf die Enser Messetage (META), die Vorbereitungen dazu seien bereits in vollem Gange.
In seinem Grußwort an die über 80 Gäste sprach Hausherr und Bürgermeister Hubert Wegener davon, auch weiter seitens der Verwaltung den Initiativkreis Ense unterstützen zu wollen. In seinem ersten Jahr als Bürgermeister der Gemeinde hätten viele Entscheidungen getroffen werden müssen, die aufgrund demokratischer Tugenden gefällt wurden. So werde man auch künftig noch viel für die Gemeinde erreichen können.
Bürgermeister Wegener verwies auch auf die gute wirtschaftliche Entwicklung, die u.a. geholfen habe, die Zahl der Arbeitslosen in der Gemeinde (276) wieder auf den Stand von 2008 zu bringen. Weiter müsse es aber das Ziel sein, die Verschuldung der Gemeinde herunterzufahren. Angesichts von 73 Prozent weniger Landeszuweisungen keine leichte Sache. Umso wichtiger aber seien die Veranstaltungen des Initiativkreises für die Gemeinde. Von den Messetagen bis zur Pflasterfete werde ein wichtiger Beitrag geleistet, die Gemeinde attraktiv zu halten. „Wenn es Euch nicht gäbe, dann müsste man den Initiativkreis erfinden“, lobte Bürgermeister Wegener im Rathaus.
Die Laudatio auf den neuen Initiativpreisträger sprach Vorjahrespreisträger Dieter Brinkmann. „Sie fühlen sich im Ehrenamt und sozial verantwortlich“, so Brinkmann mit Blick auf die Fa. Köhler Fussbodenbau. Im August 1959 gegründet, hätte man einen systematischen Aufbau des Unternehmens betrieben, das heute 27 Mitarbeiter beschäftige. Das Engagement der Firma sei aber über die Grenzen der Gemeinde Ense bekannt und werde geschätzt.

Autor:

Frank Albrecht aus Arnsberg

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