Tri-ASSE in Düsseldorf

Tri-Asse in Düsseldorf

Jasmin Lütkemeier

Düsseldorf.
20.000 Zuschauer. 2.000 Athleten. 20 Nationen. Und 11 Stunden körperliche Höchstleistungen.
Es schien das perfekte Event eines jeden Triathlon-Fanatikers zu sein.
Kein Wunder, dass der T3 Triathlon seinen Platz in Düsseldorf gefunden hatte:
Unsere Landeshauptstadt bietet an sportlichen Aktivitäten ebenso eine große Auswahl wie in Sachen Kunstgeschichte.
Von Baseball, über Hockey, bis hin zum Radsport mischen Düsseldorfer Vereine auch international vorne mit. So ließ sich auch Jan Frodeno, deutscher Olympiasieger Peking 2009, das Event nicht nehmen und ging gegen die Konkurrenz an den Start.
Einschüchterung für die Jedermänner? Keines Wegs!
Denn auch die Athleten des AS Neukirchen-Vluyn stellten sich der Herausforderung des Triathlons in Düsseldorf und nahmen das frühe Aufstehen aufgrund des ersten Starts um 8.00 Uhr in der Früh in Kauf.
So sportlich hatte man den Medienhafen selten erlebt.
Genau hier, wo sonst deutsche und internationale Architekten ihre Werke schaffen, sich seriöse Bankfachangestellte zum Mittag in einem Restaurant treffen oder Studenten die wildesten Parties in Szene-Bars veranstalten, hieß es am Sonntag, den 03.07.2011 ins 17° Celsuis kalte Wasser zu steigen.
Jetzt musste man sicherstmal auf 750 Metern durch den Rhein sich zu behaupten.
Leichter gesagt, als getan.
„Ein Hauen und Stechen gab es im Wasser. Plötzlich wurden Frauen zu Männern“.
Und zum Angucken der außergewöhnlichen Location blieb dann auch nicht so viel Zeit.
Denn schon nach 14,50 Minuten hieß es für die AS-Athletin Angela Tempesta als erste Frau des Wettkampfs die 40° Neigung des Ausstiegs zu bewältigen.
„ Die Rampe zur Wechselzone erwies sich als willkommene Auszieh-Hilfe für den Neo. Nur wenige Ambitionierte rannten, die meisten nutzen sie als Geh- und Verschnaufpause“.
Genau die brauchte man auch um Auf der Radstrecke wieder Vollgas zu geben.
Auch hier keine Zeit um Eindrücke zu sammeln. Auf der Rheinkniebrücke sorgte der zusätzliche Gegenwind für Ärgernis und 200 Meter Kopfsteinpflaster machen einem das schnelle Fahren auch nicht gerade leichter.
Dann das Finale: Die 5 Kilometer lange Laufstrecke entlang des Medienhafens war zu genießen und das Ziel praktisch greifbar.
So schafften es die Triathleten Regina Henseler, Harald Lingenauer, Kirsten Föhr, Gerhard Schmitz, Angela Tempesta, Reiner Kuhnen, Michael Mannek, Mike Schieder und Heide Schmitt nicht nur einen Sonntag totzuschlagen, sondern auch leistungsstarke Ergebnisse hinzulegen.
Ausdauer der ganz anderen Art zeigten vier freiwillige AS Helfer im Ziel: 13 Stunden langes Getränke zapfen, Äpfel schneiden und Kuchen nachlegen ist eben auch kein Zuckerschlecken.
Aber was tut man nicht alles für den Verein...
Und Frodeno's zweiter Platz hat dem Event auch kein Abbruch getan!

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