Kleinkind in Wassergraben gefallen

Foto: Techniker Krankenkasse

Ein Alptraum aller Eltern wurde am vergangenen Dienstag in Rheurdt grausame Realität: Ein 19 Monate altes Kleinkind war in einen Wassergraben gefallen und musste anschließend wiederbelebt werden!

Nachdem das Kind in der Kinderklinik des Krankenhaues Bethanien in Moers intensivmedizinisch versorgt worden war, wurde es am Donnerstag zur Kinder-Intensivstation der Essener Uniklinik verlegt.

Wie konnte es zu dem schlimmen Unglücksfall kommen? Eine 34-jährige Tagesmutter betreute in einer Tagesstätte in unmittelbarer Nähe eines landwirtschaftlichen Hofes in Rheurdt-Kengen sechs Kleinkinder. Gegen 11.30 Uhr begab sich die Frau mit den Kindern über einen unbefestigten Weg zu einem Gänsestall.
Der 19 Monate alte Junge lief, unbemerkt von der Tagesmutter, zu einer sich neben dem Weg befindenden Geländevertiefung. In dieser hatte sich Wasser angesammelt. Die Tagesmutter bemerkte das Fehlen des Kindes, suchte nach ihm und fand es schliesslich bewusstlos in dem kleinen Gewässer. Sie zog das Kind aus dem Wasser, verständigte die Rettungskräfte und belebte den Jungen wieder. Das Kind wurde nach Behandlung durch den Notarzt unter Reanimationsbedingungen mit dem Rettungshubschrauber ins Bethanien Krankenhaus nach Moers gebracht. Dort wurde es rund um die Uhr intensivmedizinisch versorgt. Die Tagesmutter musste mit einem schweren Schock ebenfalls zum stationären Aufenthalt ins Krankenhaus gebracht werden. Die Eltern des Kindes und die Tagesmutter mussten von Opferschützern der Polizei sowie von Notfallseelsorgern betreut werden.
Im Krankenhaus Bethanien wurde bei dem Kleinkind unmittelbar eine sogenannte „Unterkühlungstherapie“ eingeleitet.

Autor:

Marjana Križnik aus Düsseldorf

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