Mario Berkenfeld als FSJler beim SV Millingen tätig

Mario Berkenfeld

Immer mehr junge Leute nutzen vor ihrer Ausbildung die Chance, an einem Freiwilligen Sozialen Jahr im Sportverein teilzunehmen. Ein Jahr lang können sie hier Kinder und Jugendliche pädagogisch im Sport betreuen und trainieren. Dabei erwerben sie in einem attraktiven Umfeld Erfahrungen in der Gruppenleitung, der Teamarbeit und dem sportlichen Training. Das FSJ wird als Wartezeit für einen Studienplatz oder als Praktikum für entsprechende Ausbildungsgänge angerechnet und ist ein äußerst angesehenes Kriterium bei späteren Bewerbungen für Ausbildung und Beruf.
Mitte April erhielt Ulrich Glanz, der Vorsitzende des SV Millingen, eine Anfrage von Mario Berkenfeld, ob es möglich sei, auch im SV Millingen ein Freiwilliges Soziales Jahr abzuleisten. Seine lapidare Antwort damals war: „Warum nicht, aber zuerst müssten dann die Modalitäten abgeklärt werden.“ Gesagt getan, der LandesSportBund NRW wurde kontaktiert und bereits kurze Zeit später gab es in Millingen eine anerkannte Einsatzstelle.

Der Vorstand des Gesamtvereins war bei diesem Thema anders als der Vorsitzende allerdings eher zurückhaltend, wobei insbesondere die monatlichen Kosten von über 400 Euro abschreckten. Im Gegensatz dazu sah die aufstrebende Fußballjugendabteilung mit ihrer Leiterin Angelika Glanz durch die Verpflichtung von Mario Berkenfeld als FSJler eine deutliche Intensivierung und Qualitätssteigerung der Jugendarbeit innerhalb und auch außerhalb der Abteilung. Auch die Finanzierung der 12-monatigen Maßnahme war zur Freude von Angelika Glanz sehr schnell gesichert, zumal bereits einige zweckgebundene Spenden eingegangen sind.

Ein erster Einsatzplan wurde erstellt und am 1. August war es schließlich soweit. Mario Berkenfeld, der später vielleicht einmal Lehrer werden möchte und seine ersten Erfahrungen in der Jugendarbeit als ehrenamtlicher Betreuer der Millinger Bambinis sammelte, hatte seinen ersten offiziellen Arbeitstag im SV Millingen. Zuerst standen allerdings ein einwöchiger Vorbereitungslehrgang im LSB-Feriendorf Hinsbeck und Verwaltungsarbeiten auf der Tagesordnung. So mussten noch letzte Vorbereitungen für das Rheinberger Ferienkompassangebot „Spiel, Sport und Spaß“ getroffen werden, bei dem er dann auch die Leitung übernommen hatte.

Neben der Betreuung der verschiedenen Fußballjugendmannschaften des SV Millingen, insbesondere der jüngeren Jahrgänge beim Training und während der Spiele, wird Mario Berkenfeld nach einer Vereinbarung mit der Schulleiterin Bramkamp-Warmer zweimal wöchentlich an sechs Stunden den Sportunterricht der Gemeinschaftsgrundschule am Bienenhaus begleiten, wobei eine Ausweitung durchaus möglich ist. Wünschenswert wäre auch eine Kooperation mit dem Millinger Kindergarten, hier steht allerdings noch eine endgültige Rückmeldung aus. Überdies wird er in unregelmäßigen Abständen Lehrgänge zur weiteren Qualifizierung besuchen.

Autor:

Ulrich Glanz aus Rheinberg

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