FDP: Betreuungsangebote für Kinder auf hohem Niveau

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Die FDP Bedburg-Hau sieht die Betreuungsangebote für Kinder in den Kindergärten auf hohem Niveau. In sechs Einrichtung im Gemeindegebiet stehen im kommenden Kindergartenjahr 368 Plätze zur Verfügung
In dieser Woche stellte der Kreis Kleve die Bedarfsplanung für die Vorschulische Betreuung und Bildung vor. In Bedburg-Hau werden im kommenden Kindergartenjahr 2015/2016 insgesamt 368 Betreuungsplätze in Kindertageseinrichtungen angeboten. Davon alleine 57 Plätze für unter 3jährige Kinder. In den letzten zwei Jahren wurden diese Plätze um ein Drittel erhöht. Die FDP Fraktion sieht damit für Bedburg-Hau ein umfangreiches und stabiles Betreuungsangebot gegeben.

Auf Wunsch der FDP Ratsfraktion Bedburg-Hau wurde für die kommende Ratssitzung am 26. März 2015 um 17 Uhr der Leiter des Kreisjugendamtes, Frank Unruh, eingeladen. "Uns ist es wichtig, die aktuelle Bedarfsplanung für die Jahre 2015 - 2020 vorgestellt und erläutert zu bekommen", so die Fraktionsmitglieder Marcel Erps, Michael Hendricks und Jörg Pilkahn. Erstmalig wurde in diesem Jahr das Verfahren zur Kindergartenanmeldung umstellt. Hier wünschen sich die Liberalen einen Erfahrungsbericht. Im letzten Jahr war es bei den Anmeldungen zu Problemen gekommen. "Das möchten wir zukünftig vermeiden und die Chance rechtzeitig nutzen, auf die Bedürfnisse und Wünsche der Eltern einzugehen", regen die Freidemokraten an. Auch sehen sie Chancen in den Veränderungen beim Kinderbildungsgesetz (KiBiz) zum kommenden Kindergartenjahr. "Wir hoffen dadurch auf weitere U3-Betreuungsplätze", äußert der Fraktionsvorsitzende Michael Hendricks seinen Wunsch. "Denn berufstätige Eltern benötigen eine verlässliche, zentral gelegene Betreuung, die flexibel passt und hohe Qualitätsstandards garantiert", so Hendricks weiter.

Anregen möchte die Fraktion auch einen flexiblen Umgang zur Aufnahme von Kindern aus Flüchtlingsfamilien. "Die Aufnahme und Betreuung in den Tageseinrichtungen sind der erste Schritt zur Integration der Kinder. Auch bekommen sie so die Chance, unsere Sprache zu lernen", geben Marcel Erps, Michael Hendricks und Jörg Pilkahn zu bedenken. Sie wünschen sich hier Lösungen, da Flüchtlingsfamilien nicht im Monate im Voraus an einem Anmeldeverfahren teilnehmen können.
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