Buchpremiere: Dr. Otto Ruer, OB von Bochum 1925 bis 1933

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Dr. Ernst - Albrecht Plieg (Foto: Stadt)

Dr. Otto Ruer bestimmte von 1925 bis 1933 als Oberbürgermeister die Geschicke der Stadt Bochum. Er war, zum Ende der Weimarer Republik, das letzte demokratisch gewählte Bochumer Stadtoberhaupt und wurde von den Nationalsozialisten durch falsche Anschuldigungen und Haft aus dem Amt gedrängt und in den Tod getrieben.

Jetzt hat der Autor und ehemalige VHS - Direktor in Bochum, Dr. Ernst - Albrecht Plieg ein Buch über Dr. Otto Ruer vorgelegt. Fünf Jahre arbeitete Dr. Plieg an dem Werk, studierte mehr als 90 Aktenbände aus den Beständen des Stadtarchivs und weiterer Einrichtungen. „Es war eine intensive Arbeit“, so der Autor, „aber es war sehr interessant, sich tiefgehend mit der Person Dr. Ruer zu beschäftigen.“

Oberbürgermeisterin Dr. Ottilie Scholz würdigte die Arbeit und das Engagement: „Dieses Buch über Dr. Ruer ist ein Lehrstück über Werte, für die man sich einsetzt und für die man sogar sein Leben aufs Spiel setzt.“ Sich zu erinnern hieße auch immer, ein Stück Verantwortung zu übernehmen, so die Oberbürgermeisterin.

Die Idee zum Buch entstand im Arbeitskreis Weitmar, in dem sich Dr. Plieg mit Leben und Wirken Ruers beschäftigte.

In mehreren Kapiteln beleuchtet Dr. Plieg das Leben und Wirken des ehemaligen Oberbürgermeisters. Neben einem Kapitel zur Person und kommunalen Neugliederung 1931 beschreibt Dr. Plieg die Monate zwischen Januar 1933 bis zu Ruers Freitod im Juli 1933.

Das Buch ist erschienen im Verlag Hentrich und Hentrich, Berlin.
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