Naturnah lernen: Wiedereröffnung der Walderlebnisschule

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Oberbürgermeisterin Dr. Ottilie Scholz, Ingrid Borchert, Jochen Borchert (Präsident NRW-Stiftung), Bernd Wilmert (Stadtwerke), Werner Zalisz (Vorsitzender Förderkreis) und Lina Vieres (Förderkreis) (v. l.) im Gespräch zu den neuen Aktivitäten in der Walderlebnisschule. (Foto: Molatta)

„Wer gelernt hat, Bäumen zuzuhören, begehrt nichts zu sein, als was er ist.“ Mit diesem Zitat von Hermann Hesse begrüßte Bernd Wilmert, Geschäftsführer der Stadtwerke Bochum, die Besucher, die zur Wiedereröffnung der Walderlebnisschule gekommen waren.

Im Jahr 1999 gründete sich der Verein Förderkreis Lernort Natur, mit dem Ziel, Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen die stadtnahe Natur näherzubringen, um ein Naturverständnis zu wecken. Da zu diesem Zeitpunkt der Forstbetriebshof-Nord im Berghofer Holz geschlossen wurde, ergriff der Förderkreis die Initiative und trat an die Stadt Bochum heran, um den Betriebshof zu pachten. Die außerordentlich günstige Lage am Rande des Naturschutzgebietes bot beste Voraussetzungen, mit einer Walderlebnisschule die Ziele des Vereins umzusetzen. Da die Ziele und Inhalte der Vereinsarbeit in vielen Bereichen mit der Agenda 21 übereinstimmen, wurde die Walderlebnisschule als Bestandteil der lokalen Agenda integriert und gefördert.
Finanziert wurde das Vorhaben durch die Aral-Stiftung, den Lions-Club, die Stadtwerke Bochum, die Volksbank Bochum-Witten, Mitglieder und andere Spenden. Über die Jahre ist die Walderlebnisschule zu einem festen Bestandteil der Bochumer Umweltbildung geworden. So konnten in den letzten 16 Jahren mehr als 15 000 Besucher interessante Erfahrungen in und um die Walderlebnisschule herum sammeln.
Da die Gebäude nicht mehr den notwendigen Sicherheitsstandards entsprachen, war eine Sanierung unausweichlich. Die finaziellen Mittel waren durch die Stadtwerke Bochum, mit einer Beteiligung von 25 000 Euro, und einer Zusage der NRW-Stiftung über eine Förderung von 127 000 Euro gesichert. Die mehr als ein Jahr dauernden Arbeiten wurden nun pünktlich beendet.
Während der Wiedereröffnung lobte Bernd Wilmert die Walerlebnisschule, die von den Stadtwerken im Rahmen ihres Förderprogrammes zum Zukunftsprojekt erklärt wurde. Besonders stellte er den Naturschutz, die Sensibilisierung von Kindern und Jugendlichen für ihre Umwelt und die waldpädagogischen Methoden heraus.
Um die Qualität der Umweltarbeit zu gewährleisten, arbeiten vier zertifizierte Natur- und Landschaftsführer und drei zertifizierte Waldpädagogen im Verein.
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