Klienten gestalten Tagesstätte seit zehn Jahren mit

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Ergotherapeutin und Einrichtungsleiterin Anastasia Egorin-Meyer erklärt am Tag der offenen Tür das Konzept der Tagesstätte.
Bochum: Haus der Begegnung |

Einrichtung der Diakonie Ruhr für psychisch kranke Menschen feierte mit einem Tag der offenen Tür

Die Tagesstätte der Diakonie Ruhr für Menschen mit einer psychischen Erkrankung hat ihr zehnjähriges Bestehen mit einem Tag der offenen Tür gefeiert. Im ersten Stock des Hauses der Begegnung an der Alsenstraße führten Mitarbeitende und Klienten Fachleute, Gäste und andere Interessierte durch ihre Einrichtung. Kleine Infostände erklärten Konzepte wie Bewegung, Entspannung oder Ergotherapie und ihren Nutzen für erkrankte Menschen.

Workshops und Mitmach-Aktionen erlaubten den Gästen, psychische Erkrankungen nachzuempfinden und zu verstehen. Der Garten hinter dem Haus der Begegnung lud zu Tischtennis und Tischfußball ein.

„Wir haben hier vor zehn Jahren mit einem Tisch und fünf Stühlen begonnen“, erinnerte sich Leiterin Anastasia Egorin-Meyer. „Schnell haben wir gesehen, dass unser erster Ansatz, nur etwas mit den Klienten zu tun, falsch war. Erfolgreich sind wir, weil wir sie von Anfang an eingebunden haben und sie die Tagesstätte mitgestalten konnten.“

Anastasia Egorin-Meyer und ihr Team betreuen Klienten, die aufgrund ihrer psychischen Einschränkungen derzeit nicht in der Lage sind, einer Beschäftigung auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt nachzugehen, aber sehr von einem strukturierten Tagesablauf und sozialen Kontakten profitieren. Das Angebot ist vom Landschaftsverband Westfalen-Lippe finanziert und für die Besucher kostenlos. „In den meisten Fällen gelingt es uns, Krankenhausaufenthalten vorzubeugen und die Gesundheit zu stabilisieren“, sagt Anastasia Egorin-Meyer.
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