Autos aufgebockt, Reifen geklaut

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Aufgebockter Wagen, fehlende Reifen. Dieses Bild bot sich am Montagmorgen gleich zwei Mal auf dem Parkplatz an der Oberen Münsterstraße.

Als die Halter zweiter Pkw am Montagmorgen (8. Dezember) zu ihren Autos kamen, gab es ein böses Erwachen. Ihre Fahrzeuge, die über Nacht auf einem Parkplatz an der Oberen Münsterstraße gestanden hatten, waren mit Steinen aufgebockt, die Reifen verschwunden. Unbekannte Täter hatten damit gleich zwei Mal zugeschlagen. In beiden Fällen war ein Opel (Astra und Corsa) Ziel der „Reifendiebe“.

„Das ist schon sehr ungewöhnlich“, sagt Polizeisprecher Michael Franz. Schließlich „baue“ man Reifen nicht mal eben so ab.

Ohne zusätzlich eingebaute Sicherungen sei es für die Täter leichter, an die Reifen zu kommen. So erschwere beispielsweise ein Felgenschloss die Tatbegehung. Zwar seien auch Felgenschlösser zu lösen, wenn man einen entsprechenden Schlüssel habe, aber einen Universalschlüssel könne man hierfür nicht benutzen. „Also muss man schon den entsprechenden Schlüssel dabei haben“, erklärt Franz.

Offenbar machte im Fall der Oberen Münsterstraße Gelegenheit Diebe. „Sie suchen sich Fahrzeuge an Örtlichkeiten aus, an denen sie meinen, frei handeln zu können, weil das Entdeckungsrisiko gering ist. Also einen Ort, an dem nicht viel los ist und der nicht gut ausgeleuchtet ist“, so der Polizeisprecher.
Da Reifen nicht individuell gekennzeichnet seien, „ist es schwer, jemandem nachzuweisen, dass sie ihm nicht gehören.“
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