Wie mit dem Bulldozer

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„Ich wünsche mir, dass hier wieder ein blühender Garten entsteht“, sagt Martina Lippert. Foto: Thiele

Martina Lippert besitzt einen Schrebergarten in der Kleingartenanlage Nord. Aus gesundheitlichen Gründen wollte sie die 800 Quadratmeter große Fläche für ein soziales Projekt zur Verfügung stellen. Das tat sie auch. Doch derjenige, der sich um den Garten kümmerte, besaß keinen grünen Daumen. Im Gegenteil.

Das Ergebnis: „Tabula Rasa. Der größte Teil des Gartens sieht aus, als wäre er mit dem Bulldozer plattgemacht worden“, ist die Castrop-Rauxelerin entsetzt. Aufgeben möchte sie aber nicht. Sie möchte ihren Schrebergarten weiterhin jemandem zur Verfügung stellen, der sich einen Kauf nicht leisten kann, aber liebevoll mit dem Garten umgeht. Das könnten beispielsweise Familien mit oder ohne Migrationshintergrund oder eine Gruppe von Frauen sein. Auf Wunsch sei auch ein späterer Kauf möglich. Aber dies ist Zukunftsmusik.

Erst einmal möchte Martina Lippert jemanden finden, der den Garten wieder zum Leben erweckt. „Das war hier einmal ein wunderschöner Naturgarten mit Hochbeeten und Igelüberwinterung. Der Garten soll wieder zu einem Ort werden, der zum Verweilen und Austauschen einlädt“, wünscht sie sich, denn: „Gärten haben etwas mit Gemeinschaft zu tun.“

Für Pflanzen und Stauden soll derjenige, der sich um den Garten kümmert, nicht aufkommen müssen. Und hier hofft sie auf die Unterstützung Castrop-Rauxeler Gartenfreunde. „Wer nicht mehr benötigte Stauden oder abgestochene Pflanzen hat, darf sich gerne melden“, sagt Martina Lippert.

Kontakt:
Wer sich gerne um den Garten kümmern würde, sollte sich unter Tel. 0179/9121199 bei Martina Lippert melden.
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