Hundsgemein...

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Ein laues Sommerlüftchen wehte uns um die Nase, als ich kürzlich meine Schwester in Frankfurt besuchte. Die "häsischä" Sonne gab ihr bestes. Klarer Fall: Ab ans Mainufer und ein schönes Weißbier die Kehle runterlaufen lassen. Guter Plan, den neben uns selbstverständlich auch der Rest der Stadt hatte. Wir kämpften uns durch die Reihen und tatsächlich lenkte mich meine Schwester an einen Tisch mit acht jungen Männern. Acht junge Männer und eine Blondine wohlgemerkt. Die Jungs waren so um die Mitte zwanzig, die Blondine vielleicht acht Monate. Die Rede ist von einem knopfäugigen Golden Retriever, der noch in den "Welpenschuhen" steckte. Nach und nach kamen die Kinder der umliegenden Tische angelaufen. "Ohh, ist der süüüüß", sagte die kleine Emma, während Lukas anfing zu quängeln: "Darf ich den streicheln?" Es fing an mich zu amüsieren, als die kleine Luisa mit großen Augen aufblickte und mit ihrem Zuckerstimmchen fragte: "Ach bitte, darf ich ihn mitnehmen?" Noch war der Besitzer recht enspannt, sah er doch nicht die Rollatoren-Gang im Rücken, die sich schnurstracks auf ihn zu bewegte." Eine der alten Damen tippte ihm auf die Schulter und krächzte: "Wie alt ist denn der Kleine?" Ich kam nicht umhin, laut loszuprusten, als sich Herrchen zu mir wandt und sagte: "Und mir hat man immer erzählt, mit Welpen würd' man nette Mädels kennenlernen." Tja, Schätzchen, mit Speck fängt man Mäuse, mit Hunden alte Omas...
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