Evakuierung wegen Fliegerbombe

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Die Polizei hindert Fußgänger, in die Gefahrenzone zu gehen
Dorsten: Elisabeth-Krankenhaus |

Als Praktikant des Stadtspiegel Dorsten, berichte ich von der Evakuierung der Clemens-August-Straße und einem Teil der Altstadt.

Erst neulich wurde beim Bau eines neuen Hauses, neben der Apotheke, an der Gahlener Straße, eine Fliegerbombe aus dem zweiten Weltkrieg entdeckt. Die Bauarbeiten wurden eingestellt und der Kampfmittelbeseitigungsdienst informiert. Am 25. Februar war ich vor Ort und habe diese Bildergalerie erstellt.

Ab 14.20 Uhr begann die Evakuierung und damit auch die Sperrung der Straßen in den Bereich hinein. Die Straßen, die nach Außen führen, wurden für die zu Evakuierenden freigehalten. Es bildeten sich auch kleine Staus, die sich jedoch zum Glück schnell auflösten. Durch die Absperrung mussten sich selbst LKW ihren Weg durch enge Nebenstraßen bahnen. Als Zufluchtsort wurde die Sporthalle der Geschwister-Scholl-Schule zur Verfügung gestellt. Die Feuerwehr fuhr mit Schrittgeschwindigkeit durch die Straßen und forderte die Bewohner mit einem Megafon auf, ihre Häuser zu verlassen und sich aus dem Bereich zu entfernen. Die meisten Leute waren verärgert, manche haben sich geweigert und eine Familie wusste nicht einmal davon, dass eine Bombe entschärft wird. Um 15 Uhr habe ich dann schließlich auch den Bereich verlassen.

Um 16 Uhr wurde damit offiziell begonnen, die Bombe unschädlich zu machen. Entwarnung gaben die Rettungskräfte um 17.30 Uhr. Die Straßen wurden freigegeben und sind nun wieder befahrbar.
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Manfred Kramer aus Dorsten | 26.02.2015 | 18:59  
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