Beherztes Eingreifen der Feuerwehr rettet Reh das Leben

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Marl. Am heutigen Donnerstagmorgen, 15. August kam es in Marl im Wesel-Datteln-Kanal zu dramatischen Szenen. Drei Walkerinnen hatten auf ihrer Runde am Kanal ein Reh schwimmend vorgefunden. Das Tier versuchte völlig erschöpft immer wieder vergeblich sich aus dem Wasser zu retten, da es an der Kanalseite schwamm, wo es eine Spundwand gab.

Versuche des Rehs auf die andere Seite des Kanals zu schwimmen misslangen, da immer wieder große Frachter den Kanal befuhren. Als letzte Hoffnung riefen die drei Damen per Notruf die Feuerwehr an. „Das Reh war schon gut eine halbe Stunde im Wasser und wir befürchteten, dass es nicht mehr schaffen würde, sich über Wasser zu halten“, berichtete Walkerin Elke Hampel.

"Dann ging alles ganz schnell."


Zwei Männer der Feuerwehr nährten sich. Das Reh schwamm immer wieder hin und her an der Spundwand. Mit einem beherzten Griff durch die Brennnessel packte ein Feuerwehrmann schließlich zu und bekam es am Geweih zu fassen. Der andere Feuerwehrmann packte sich umgehend die Beine. Gemeinsam zogen sie es dann trotz Gegenwehr des Tieres aus dem Wasser. Anschließend floh das Reh sofort in den angrenzenden Wald.

Auch die Marler Feuerwehr zeigte sich zufrieden mit dem Einsatzverlauf. Parallel zu dem beherzten Eingreifen waren die anderen Feuerwehr Kameraden gerade dabei an Boot zu Wasser zu lassen. Dies konnte dann aber nach dem Happy End abgebrochen werden. „Da das Tier schon lange im Wasser war, wollten wir schnell handeln. Glücklicherweise bekam ich es zu fassen und dann konnten wir es gemeinsam an Land ziehen.“, erklärte Feuerwehrmann Marko Gehrke. Ohne sich groß zu bedanken machte sich das Reh dann davon.
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Monika Wübbe aus Marl | 15.09.2016 | 18:59  
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