Emscherkunst 2016

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Am Phoenix See wurde die Emscherkunst 2016 offiziell von Ministerin Kampmann eröffnet. Besucher drängten sich. Foto: Klinke

Mit einem großen Open-Air-Fest für alle Bürger eröffnete die Ausstellung Emscherkunst 2016 an der Hörder Burg in Dortmund. Direkt am Kunstareal Phoenix See begann der Auftakt zum Kunstsommer an der Emscher.

Hörde. NRW Kulturministerin Christina Kampmann hat die Emscherkunst offiziell eröffnet. Es gab Führungen zu den Kunstwerken am Phoenix See, ein Bühnenprogramm am Hörder Burgplatz, Musik und gastronomische Angebote.
Das Motto der Kunsttriennale Emscherkunst lautete „Entdecke die Kunst – erlebe die Veränderung“. Zum dritten Mal nach 2010 und 2013 zeigt die Emscherkunst 2016 Kunst in Stadt und Natur entlang der Emscher.

50 km lange Kunstroute

Die rund 50 Kilometer lange Kunstroute durch fünf Städte (Holzwickede, Dortmund, Castrop-Rauxel, Recklinghausen und Herne) und sieben Ausstellungsräume ist am besten mit dem Fahrrad zu erleben.
Mehrere Kunstwerke entlang des Sees luden in Hörde zum Entdecken ein.
Mit fünf festen und einer durch den Ausstellungsbereich wandernden Arbeit ist dieses Kunstareal einer der Schwerpunkte der Ausstellung.

"Cloud machine"

In unmittelbarer Seenähe befinden sich die bewohnbare „cloud machine“ von Reiner Maria Matysik (am östlichen Ende des Sees), die „Urban Space Station“ von Natalie Jeremijenko (am Swan-Gebäude, Phoenixseestraße 8-10), zwei Skulpturen der dreiteiligen Serie „Spirits of the Emscher Valley“ von Lucy und Jorge Orta (direkt am südlichen Seeufer in Nähe der Kulturinsel), der venezianische Kiosk „Chiosco“ von Benjamin Bergmann auf der Kulturinsel und die filmische Installation „Die Insel“ von Erik van Lieshout in einem Ladenlokal (Rudolf-Platte-Weg 14). Bis zum 19. Juni wird darüber hinaus „ARCA“, die mobile Expeditionsstation in Form eines Schiffes der Künstlerinnen Stracke und Seibt Halt am See machen (Nähe Einfahrt zum Jachthafen an der Hans-Tombrock-Straße).

Urbane Künste

Als Veranstalter kooperieren abermals Emschergenossenschaft, Urbane Künste Ruhr und Regionalverband Ruhr. Das Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen fördert wie auch schon 2010 und 2013 die Ausstellung im öffentlichen Raum entlang der Emscher.
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