Preise für freiwillige Helfer

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Mitgieder der sechs nominierten Gruppen waren zum Internationalen Tag des Ehrenamtes ins Rathaus eingeladen worden. Die Jury durfte aus den sechs Gruppen drei Gruppensieger auswählen.Foto: Schmitz (Foto: Schmitz)

Einmal im Jahr werden zum Tage des Ehrenamtes im Dezember freiwillige Helfer stellvertretend für die vielen Ehrenamtlerin der Stadt ins Rathaus eingeladen.

Oberbürgermeister Ullrich Sierau nahm in seiner Rede an die eingeladenen Gäste besonders Bezug auf die vielen Freiwilligen, die sich in der Stadt in der Flüchtlingshilfe engagieren:

“Viele Menschen sind zu uns nach Deutschland und nach Dortmund gekommen, um hier Schutz vor Krieg, Verfolgung und Elend zu suchen. Die große Anzahl der Flüchtlinge hat uns dabei vor schwierige Aufgaben gestellt. Vor allem uns Kommunen, denn hier werden diese Menschen letztendlich aufgenommen und versorgt. Hier erhalten sie ein Dach über dem Kopf, sie erhalten hier in unseren Kindertageseinrichtungen, in unseren Schulen, Kollegs und Hochschulen Qualifizierung und Bildung und hier vor Ort sind die Unternehmen und Betriebe, die ihnen Arbeit geben. Und jetzt am Ende des Jahres 2015 können wir feststellen – Dortmund kann Krise! Wir haben es geschafft, spürbare Entlastung für die Erstaufnahmeeinrichtung in Hacheney zu schaffen. Es ist uns gelungen, die fast 4000 kommunal zugewiesenen Flüchtlinge unterzubringen und sie zu versorgen. Und auch den rund 1300 unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen bieten wir hier Unterkunft, pädagogische Betreuung und eine Zukunft. Nicht zuletzt ist es uns gelungen, sehr kurzfristig im September die Drehscheiben-Funktion für die Verteilung der Flüchtlinge in NRW zu übernehmen. Das war Willkommenskultur in Perfektion und dadurch hat Dortmund national und international sehr viel Renommee gewonnen.“

Sierau weiter: „Dortmund ist eine sehr engagementfreundliche Stadt – nicht nur in der Krise, sondern schon lange und nachhaltig in vielen gesellschaftlichen Bereichen.“

Für die Gruppenpreise zum Tag der Freiwilligen waren sechs Initiativen nominiert; das Kuratorium hatte die Qual der Wahl, drei Gruppenpreisträger zu ermitteln.

Die Preisträger sind:

• Elterntreff leukämie- und tumorkranker Kinder. Seit 30 Jahren ist der Elterntreff in einer der schwierigsten Lebenssituationen eines Menschen engagiert. Unter der Prämisse: „Betroffene helfen Betroffenen“ werden durch den Elterntreff Eltern von leukämie- und tumorerkrankten Kindern beraten, unterstützt und begleitet.

• Obdachlosenfrühstück im Thomas-Morus-Haus, ehemals Liebfrauengemeinde.
Seit vielen Jahren bieten die Innenstadtgemeinden obdachlosen und bedürftigen die Möglichkeit, sonntags in den Gemeindehäusern der evangelischen und katholischen Kirchengemeinden zu frühstücken. Zu den Initiatoren der ersten Stunde gehörten im Jahre 1999 die Frauen der damaligen Liebfrauengemeinde.

• TVE Barop für sein erforeiches Jugendprojekt „TVE macht Schule“. Das Projekt zielt darauf ab, Kinder und Jugendliche schon in der Schule mit dem Ballsport, insbesondere dem Basketball, in Kontakt zu bringen. Dazu führen Trainer des TVE Barop ehrenamtlich Basketball AGs durch, bauen Schulvereinsmannschaften auf oder bringen ihr Wissen anderweitig in den Sportunterricht der Schulen ein. Über 500 Kinder und Jugendliche werden so wöchentlich durch ehrenamtliches Engagement zu Bewegung, Spiel und Sport motiviert.

Die weiteren Nominierungen waren:

Die Urbanisten, die Persebecker und der Förderverein Bergbauhistorischer Stätten Ruhrverein.
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