Runder Tisch für Arbeit

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Am Runden Tisch (v.l.): Thorsten Klute, Staatssekretär im Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales NRW, Volkmar Kassner, Jobcenter und Astrid Neese, Chefin der der Agentur für Arbeit in Dortmund. (Foto: Agentur für Arbeit)

Zu einem offenen Austausch über erste Erfahrungen und weitere Schritte zur Integration von Flüchtlingen trafen sich jetzt Akteure des Dortmunder Arbeits- und Ausbildungsmarktes.

Neben der Agentur für Arbeit und dem Jobcenter in Dortmund waren Vertreter der Bezirksregierung Arnsberg, der Stadt, Fachhochschule, Unternehmensverbände, Kammern, Gewerkschaften, Auslandsgesellschaft, Wohlfahrtsverbände, Bildungs- und Qualifizierungsträger, Bleiberechtsnetzwerk sowie Sozialinstitut Kommende dabei.

Schnelle Integration ist das Ziel

Der Runde Tisch wurde von Thorsten Klute, Staatssekretär im Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales des Landes NRW eröffnet. Ziel ist die möglichst schnelle Integration in den Arbeits- und Ausbildungsmarkt. Dabei ist die enge Zusammenarbeit der beteiligten Institutionen und Netzwerkpartner entscheidend. Nur so kann auch eine gesellschaftliche Integration gut gelingen, so die übereinstimmende Meinung der Partner.

Flüchtlinge in Arbeitsmarkt bringen

„Arbeit hat enorme Bedeutung für die Integration. Darum ist es so wichtig, dass wir bei den Geflüchteten, die bleiben werden, so früh wie möglich ansetzen, um sie auf dem Arbeitsmarkt zu integrieren. Sprache, Bildung, Arbeit – darauf kommt es jetzt an“, so Staatsekretär Thorsten Klute.
Schon seit einigen Monaten hat die Agentur für Arbeit in Dortmund mit dem Projekt „Early Intervention“ erste Erfahrungen in der Integrationsarbeit von Flüchtlingen sammeln können. Mit dem „Integration Point“ helfen die Kooperationspartner Agentur für Arbeit, Jobcenter und Stadt seit Oktober Flüchtlingen aus Krisengebieten, sich leichter zu orientieren. „Unser aller Ziel ist die schnelle Integration in Arbeit und Ausbildung.

Sprachkurs und Praktika

Das beginnt mit der zügigen Teilnahme an Sprach- und Integrationskursen, um dann mit Praktika und Qualifizierungen aufzusetzen. Wir haben ein großes Netzwerk, das mit vereinten Kräften diese Aufgabe annimmt. Doch wir müssen uns abstimmen, um unsere Kompetenzen sinnvoll und gebündelt einzusetzen. Dabei ist uns allen wichtig, andere besondere Personengruppen am Arbeitsmarkt nicht aus dem Blick zu verlieren“, bekräftigt Astrid Neese, die Chefin der Agentur für Arbeit in Dortmund.
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