Der Pott als faire Metropole ausgezeichnet

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Bei der Auszeichnung wurde Dortmund durch OB Ullrich Sierau sowie den Mitgliedern der Steuerungsgruppe Fairtrade Town Heidrun Riedel, Andreas Peppel, Günter Schulz, Christoph Struß und Helga Jänsch vertreten. (Foto: Faire Metropole Ruhr e.V./Jan Drews)

Das Revier steht für Industrie, Fußball und Kultur. Weniger bekannt seine Vorreiterrolle: Als erste Großregion weltweit wurde das Ruhrgebiet 2013 mit dem Titel „Faire Metropole“ ausgezeichnet. Und dies wurde jetzt bestätigt.


Bei der Feier der Titelerneuerung beim Regionalverband Ruhr erhielt auch Dortmund wieder seine Auszeichnungsurkunde. Dieter Overath, Geschäftsführer von Fairtrade Deutschland lobte das Engagement im Revier für Fairen Handel und weltweite Gerechtigkeit.
Bereits seit sechs Jahren trägt Dortmund den Titel Fairtrade Town und gehört damit zu den Wegbereitern. Nicht nur im Rathaus trinkt man fair gehandelten Kaffee und Tee, auch viele Händler und Gastronomen haben Produkte aus Fairem Handel im Sortiment. Vereine, Weltgruppen, Schulen, aber auch Unternehmen engagieren sich seit Jahren mit Aktionen. Höhepunkte sind der Eine-Welt-Familientag im Westfalenpark und die Messe FA!R Trade Friends in den Westfalenhallen.

Modellcharakter

Staatssekretär Dr. Marc Jan Eumann unterstrich die Rolle der Städte. „Eine gerechte Welt fängt vor Ort an. Was Sie hier vor Ort tun, ist etwas ganz Besonderes – damit ist die Faire Metropole nicht nur Vorbild für NRW, sondern auch weit über die Grenzen des Landes hinaus.“ Schirmherr Manni Breuckmann brachte es auf den Punkt: „Die Metropole Ruhr spielt in der Champions League der fair handelnden Regionen.“ Bereits 2010 hatte sich das Ruhrgebiet im Dortmunder Rathaus durch die Magna Charta Ruhr.2010 verpflichtet, auf Produkte aus ausbeuterischer Kinderarbeit zu verzichten. 

Weg zu mehr Fairness

Die Auszeichnung ist für die Initiatoren des Netzwerks Faire Metropole Ruhr nur ein Etappenziel. Ziel ist es, jede Kommune des Ruhrgebiets zur Fairtrade Town auszuzeichnen und somit den Fairen Handel voranzutreiben. Das netzwerk versteht das Engagement für mehr Gerechtigkeit im Handel mit den Ländern des Südens auch als einen Beitrag, um Fluchtursachen zu bekämpfen und den Menschen in ihren Herkunftsländern Perspektiven zu geben.
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