Mehr Stellen bei der Stadt

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Die Stadt will 35 Nachwuchskräfte einstellen - für den mittleren und gehobenen nichttechnischen Verwaltungsdienst.

Die Zustimmung der politischen Gremien im Rahmen der Haushaltsberatungen vorausgesetzt, können damit im Jahr 2016 insgesamt 235 junge Menschen in eine Ausbildung bei der Stadt einsteigen.

In den vergangenen Monaten hat es in fast allen Bereichen der Verwaltung einen Zuwachs an Aufgaben gegeben, deren sachgerechte Erledigung auf Dauer durch organisatorische Maßnahmen nicht mehr sicherzustellen war. Durch die beabsichtigten Neueinstellungen soll dieser personelle Mehraufwand nun kompensiert werden.

Zudem soll das vorhandene Personal entlastet werden, das bislang großartige Arbeit geleistet hat und sich weit über das normale Maß hinaus für die Bewältigung der Herausforderungen eingesetzt hat.

Schließlich ist die Ausbildung zusätzlicher Nachwuchskräfte auch mit Blick auf die demografische Entwicklung sinnvoll. Schon heute sind 41 Prozent der Beschäftigten 50 Jahre und älter. Das Durchschnittsalter in der Verwaltung liegt bei 45,3 Jahren.
Die Stadt hat die Anzahl der Auszubildenden bereits in den letzten Jahren sukzessive erhöht. Seit dem Einstellungsjahr 2013 bietet sie einschließlich der Ausbildungen für den feuerwehrtechnischen Dienst und für das Jobcenter jährlich 200 Ausbildungsplätze an.

Da viele der neuen Aufgaben Daueraufgaben sein werden, wird die Stadtverwaltung neben der kurzfristigen Einstellung externer Kräfte weiterhin vorausschauend handeln und eigenes Personal ausbilden und qualifizieren müssen.

Um genügend Ausbildungskapazitäten in der Verwaltung zu schaffen, hatte der Verwaltungsvorstand bereits im April 2015 eine Quotenregelung auf Dezernatsebene beschlossen. Hierzu haben in den vergangenen Monaten Gespräche in den Dezernaten und Fachbereichen stattgefunden.

Zwischenzeitlich liegen erste Ergebnisse vor, die der Verwaltungsvorstand jetzt zur Kenntnis nahm. Demnach sind kurz- oder mittelfristig 31 neue Ausbildungsplätze gesichert. Weitere Ausbildungsplätze werden angestrebt.

Info:


 Der Stellenplan für das Haushaltsjahr 2016 ist Anlage zum Haushaltsplan und legt den Umfang der Planstellen fest. Der Planstellenbestand der Kernverwaltung ohne Eigenbetriebe umfasst 2016 insgesamt 6107,76 vollzeitverrechnete Planstellen, das sind 167 mehr als 2015.

 Grund dafür sind gesetzliche Regelungen, politische Entscheidungen sowie Personalbemessungsverfahren.

 Ein wesentlicher Teil des Stellenmehrbedarfs ist auf gestiegene Fallzahlen zurückzuführen, die durch die Betreuung von Flüchtlingen entstanden sind.

 Auch der Rettungsdienstbedarfsplanträgt zu einer Erhöhung des Planstellenkontingents im Bereich des Rettungsdienstes bei.

 Die Umsetzung der Inklusion im Schulbereich hat hat zu Stellenausweitungen im Fachbereich Schule geführt.
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