Mindestlohn: Ratsfraktion DIE LINKE & Piraten zu Gast beim DGB

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Tauschten sich über den Mindestlohn aus: Der Sachkundige Bürger im Wirtschafts- und Beschäftigungsauschuss der Stadt Dortmund, Wolf Stammnitz (LINKE), die DGB-Vorsitzende Jutta Reiter, Ratsmitglied Carsten Klink (LINKE) sowie Ratsmitglied Nadja Reigl (Piraten). (v.l.n.r.) (Foto: Carsten Klink)
Dortmund: DGB |

Am Freitag traf sich eine Delegation der Dortmunder Rathausfraktion von Linken & Piraten mit zahlreichen Vertretern des Vorstandes des DGB-Stadtverbandes Dortmund. Haupthema des Austausches war der Mindestlohn und die Möglichenkeiten sowie leider auch die Notwendigkeit diesen dann auch zu kontrollieren.

Ein Jahr nach seiner Einführung erweist sich der gesetzliche Mindestlohn als großer Erfolg. Der Mindestlohn hat vielen Beschäftigten ein kräftiges Lohnplus beschert. Horrorszenarien der Mindestlohn-Gegner wie die Vernichtung von Arbeitsplätzen, Unternehmenspleiten oder explodierende Verbraucherpreise sind nicht eingetreten. Der Mindestlohn schützt übrigens auch die zahlreichen Flüchtlinge vor Ausbeutung.

Dank Mindestlohn: Sozialversicherte Beschäftigung und Tarifbindung
Der Arbeitsmarkt zeigt, dass steigende sozialversicherte Beschäftigung und höhere Tarifbindung Nebeneffekte des Mindestlohns sind. Die aktuell gute wirtschaftliche Lage resultiert auch aus dem Mindestlohn.

Recht auf Mindestlohn einfordern
Sowohl der DGB als auch Linke und Piraten werden weiterhin darauf achten, dass der Mindestlohn wirklich überall ankommt. Die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sollen ermutigt werden, auf ihrem Recht zu bestehen.

Mehr Stellen für Finanzkontrolle Schwarzarbeit
Da es noch immer einzelne Arbeitgeber gibt, die meinen, dass das Gesetz für sie nicht gelte, sind Kontrollen unabdingbar. Die Stellen bei der Finanzkontrolle Schwarzarbeit müssen daher aufgestockt werden.

2016: Ein Jahr gesetzlicher Mindestlohn - Dran bleiben
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