Politikern auf den Zahn gefühlt

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Fragen zu sozialen Medien, zur Datensicherheit im Internet und zur Cannabis-Legalisierung stellten Schüler den Landtagskandidaten bei der Diskussion. (Foto: Schmitz)

Fünf in Dortmund für den NRW-Landtag kandidierende Politiker stellten sich einen Vormittag den spannenden Fragen der 250 Schüler im Robert-Bosch- und Robert-Schumann-Berufskolleg. Denn die jungen Dortmunder sind zum ersten Mal zur Wahl aufgerufen.

Anlass zur Diskussionsrunde ist die Landtagswahl am Sonntag. Besonders beim intensiven Speed-Dating mit den Kandidaten erfuhren die Erstwähler zu Inhalten der einzelnen Parteiprogramme konkrete Standpunkte. Jeder Politiker stellte sich zehn Minuten den neugierigen Fragen der Schüler.

Mobbing und Inklusion sind Themen

Und die interessierte vor allem neben schulischen Themen wie Inklusion auch die Datensicherheit der sozialen Meiden, Cannabis-Legalisierung, Textverbreitung im Internet und Mobbing.
"Dies sind gerade für uns Jugendliche wichtige Themen, mit denen wir uns noch viel zu selten kritisch auseinandersetzen", meint Pascal Musiolik als stellv. Schülersprecher des Robert-Bosch-Berufskollegs.

Gute Vorbereitung auf die Wahl

"Für die Schüler war es eine gute Vorbereitung auf die Wahl mit spannenden Diskussionen", lobte Schulleiter Klaus Manegold vom Robert-Bosch-Berufskolleg die angeregte Diskussion der beiden Schulen. Und auch Schulleiter Rolf Jansen vom Robert-Schumann-Kolleg ist sehr zufrieden: "Die Diskussion und vor allem die persönlichen Gespräche mit den Kandidatinnen und Kandidaten waren für unsere Schüler spannend und lehrreich."

Politiker begeistert vom Speed Dating

Begeistert zeigten sich auch die Politiker über das Format des Speed-Datings. "Das Mitmachen der Schüler und die Möglichkeit direkte Nachfragen beantworten zu können", fand nicht nur Pirat Torsten Sommer toll.
"Für die nächste Wahl möchten wir erneut eine Diskussionsrunde organisieren, um weiterhin unsere schüler in ihrem politischen denken zu unterstützen", sind sich Politiklehrerin Bianca Wittler und ihr Kollege Henning Bestian einig, die die Diskussion organisiert hatten.
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