Für das Leben nach der Schule

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Beim „jobtec.training“ stellen Unternehmen die Schüler vor knifflige Aufgaben. Neu dabei war in diesem Jahr die Gesundheitsbranche, hier die Tingehoff Sanitätshaus GmbH, die den Beruf des Orthopädieschuhmachers vorstellte. (Foto: Wirtschaftsförderung Dortmund)
Zehn Dortmunder Unternehmen haben sich im November auf den Weg ist die Albert-Einstein-Realschule gemacht, um zu zeigen: Wir machen uns stark für den frühen Kontakt zu Schülern – den potenziellen Fachkräften von morgen. Vor den Vertretern der Wirtschaft nahm eine Realschülerin den Hauptpreis der „jobtec“-Messerallye entgegen.
Bei der „jobtec.messe“ im Kino Cinestar hatte die Messerallye den ersten Kontakt zu den beteiligten Unternehmen erleichtert und Einblicke in die Berufswelt gegeben: Die Gewinnerin, Nicol Gehrke aus der 9b, hatte 13 knifflige Fragen und Aufgaben richtig bewältigt und damit einen „iPod touch“ gewonnen.
„Das Format jobtec überzeugt“, betont Barbara Drewes, die das Projekt als Studien- und Berufswahlkoordinatorin der Albert-Einstein-Realschule begleitet. „Es weckt das Interesse der Schüler, die hier ihre Talente entdecken, sich Anregungen für Praktika und Berufsausbildung holen und Kontakte zu Unternehmen knüpfen.“ Regelmäßig engagiert sich die Schule im Austausch mit der Wirtschaft: Namhafte Kooperationspartner laden die Realschüler zu Betriebserkundungen ein und bieten Praktikumsplätze an.
Die enge Zusammenarbeit mit den Schulen sowie die positiven Ergebnisse hatten die Wirtschaftsförderung und die Agentur für Arbeit veranlasst, das Projekt „jobtec. – Motor für deine Zukunft“ bis Ende 2013 zu verlängern. Der Erfolg im vergangenen Jahr gibt ihnen Recht: Rund 3000 Schüler haben an einem oder mehreren Bausteinen des Projekts teilgenommen und sind mit insgesamt 100 Unternehmen in Kontakt gekommen.
"Mit dem jobtec.-Paket bieten wir eine optimale Form der Berufsorientierung“, nennt Astrid Neese, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Dortmund, Gründe für die Förderung. „Viele Jugendliche können sich unter dem Begriff 'Neue Technologien' zunächst gar nichts Konkretes vorstellen. Ihnen zeigen wir die beruflichen Zukunftschancen dieses Bereichs auf.“
„Schüler sind die Fachkräfte von morgen, die wir heute für die Neuen Technologien begeistern können und müssen“, erklärt Udo Mager, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung. Ziel sei es, Schülern der Jahrgangsstufen neun bis zwölf berufliche Perspektiven aufzuzeigen und sie frühzeitig mit Unternehmen zusammenzubringen.
Neben der „jobtec.messe“ gibt es dazu drei weitere Projektbausteine. Mit „jobtec. on tour“ ging es im April zur Hannover Messe, wo 130 Schüler Innovationen hautnah erlebten. Beim „jobtec.training“ im November wurden rund 250 Real- und Gesamtschüler von 16 Unternehmen vor knifflige Aufgaben gestellt. Neu dabei war in diesem Jahr die Gesundheitsbranche: So stellte die Tingehoff Sanitätshaus GmbH etwa die Ausbildung zum Orthopädieschuhmacher vor.
Mit „jobtec.business“ ging es Anfang Dezember für 35 Schüler zur IKEA Distribution und Service GmbH: Von den immensen Dimensionen der Lagerlogistik waren die Jugendlichen dabei ebenso beeindruckt wie von den Ausbildungs- und Karrieremöglichkeiten bei IKEA.
„Mancher hat mit jobtec schon den ersten Schritt hin zum gesuchten Ausbildungsplatz getan. Die Erfolgsgeschichten weisen jobtec als Projekt mit gegenseitigem Nutzen aus: Unternehmen begegnen interessiertem Nachwuchs, diesem wiederum eröffnen sich die Türen für berufliche Perspektiven in Dortmund“, freuen sich die Projektverantwortlichen Simone Goßling und Inga Rauschenberg von der Wirtschaftsförderung.
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