Kampf gegen Einbrecher

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Einbrecher werden tagsüber von geschlossenen Jalousien angelockt, denn dann vermuten sie, dass neimand zuhause ist. (Foto: MEV)
 

Mit dem Ende des Sommers und den kürzer werdenden Tagen bekommen Langfinger und Einbrecher Hochkonjunktur, das belegen auch die steigenden Fallzahlen für den Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums.

So waren im ersten Halbjahr 2013 im gesamten Dortmunder Zuständigkeitsbereich 1635 Wohnungseinbrüche zu
verzeichnen. Im vergleichbaren Zeitraum für 2014 waren es bereits 1727.

Hinter jedem dieser Fälle stecken Einbruchsopfer. Daher ist jeder dieser Einbrüche einer zu viel. Diesen Trend möchte die Polizei gemeinsam mit den Bürgern langfristig brechen und appelliert: „Denken Sie daran: Laden Sie diese unerwünschten Gäste nicht ein! Denn: Der gemeine Einbrecher hat alles - nur keine Zeit - sichere Türen und Fenster helfen, Einbrüche zu verhindern.“

Im Rahmen der Präventionswoche „Riegel vor! - Sicher ist sicherer“ sind die Einbruchsschutzexperten des Präsidiums unterwegs, um gezielt und kompetent zu beraten. Vor Einkaufszentren oder in Wohngebieten klären sie an sieben Tagen über technische Sicherungsmöglichkeiten wie sichere Schlösser oder abschließbare Fenstergriffe auf.

Sie erläutern die Vorgehensweise von Einbrechern und geben wertvolle Tipps. Gute Riegel vor Fenstern und Türen führen häufig dazu, dass Täter ihre Einbrüche schon frühzeitig abbrechen. Einbrecher wollen schnell ins Haus einsteigen. Eine gute Sicherung bedeutet Verzögerung und damit ein erhöhtes Risiko für die Täter.

Am Sonntag, 26. Oktober, steht den Bürgern außerdem die Beratungsstelle der Einbruchsschutzexperten im Polizeipräsidium offen. Am großen Beratungstag von 11 bis 16.30 Uhr ist jeder willkommen, der sich über das Thema informieren oder sich individuell beraten lassen möchte.
Von der Einzelberatung bis zum Gruppenvortrag ist am Sonntag alles möglich. Zusätzlich zu den Experten der Polizei Dortmund wird auch der Weiße Ring vertreten sein. Die Polizei berät gerne, welche Sicherungsmethoden individuell am besten passen.

Jeder Bürger kann zusätzlich auch einen aktiven Beitrag zur Verhinderung von Einbrüchen leisten. Dabei gilt immer: aufmerksam sein! Eine Kultur des Hinsehens und Handelns macht es den Dieben schwer.

Wer seine Umgebung und Nachbarschaft im Auge behält, verdächtige Personen oder Geschehnisse wahrnimmt, sollte dies sofort der Polizei via 110 mitteilen. Dieses Verhalten hilft sehr effektiv, den Tätern noch vor der Tat das Spiel zu verderben.
Einbrecher steigen nicht nur nachts und zu Urlaubszeiten in Häuser ein. Häufig geschieht dies gerade dann, wenn die Bewohner „nur mal kurz weg“ sind. Die Täter haben es eilig und nutzen jede günstige Gelegenheit.

In jeder Polizeibehörde werden maßgeschneiderte und ortsspezifische Konzepte umgesetzt. Darüber hinaus arbeiten die Polizeidienststellen auch überregional zusammen, um den Informationsfluss zu optimieren. So sind Tatzusammenhänge und Tatserien leichter erkennbar.
Eine Beratungsstellensuche nach Postleitzahlen und weitere Informationen zur Polizeilichen Kriminalprävention finden sich unter www.polizei-beratung.de.
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