Rund 900.000 Euro Fördermittel für Integrationsprojekte in Lanstrop

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Regierungspräsidentin Diana Ewert überreichte Thomas Böhm, dem Amtsleiter des Stadtplanungs- und Bauordnungsamtes, sowie Susanne Linnebach, seiner Stellvertreterin, einen entsprechenden Zuwendungsbescheid über 899.306 Euro. (Foto: BR Arnsberg/Hennecke)

Aus dem Sonderprogramm "Hilfen im Städtebau für Kommunen zur Integration von Flüchtlingen" erhält die Stadt Dortmund rund 900.000 Euro für zwei Projekte. Konkret werden in der Siedlung Lanstrop zum einen eine KITA erweitert und zum anderen Räumlichkeiten in der Brukterer-Grundschule wieder in Betrieb genommen.



Im Regierungsbezirk Arnsberg wurden 25 Kommunen ausgewählt, denen insgesamt rund 18,5 Millionen Euro an Fördermitteln zugutekommen. Die Stadt Dortmund gehört mit dem Projekt "Integrierte Projekte in der Siedlung Lanstrop" damit zu insgesamt 100 Kommunen in NRW, die jetzt von Fördermitteln in Höhe von 72 Millionen Euro profitieren. Landesweit werden dadurch Gesamtinvestitionen mit einem Volumen von rund 100 Millionen Euro ausgelöst.

Programm rein aus Landesmitteln

Ende 2015 hatte das Ministerium für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen das Sonderprogramm mit reinen Landesmitteln aufgelegt, um die Kommunen bei ihrer Integrationsarbeit zu unterstützen.

Etwa jede zweite nordrhein-westfälische Kommune hatte sich daraufhin beworben. Eine unabhängige Expertenjury bewertete Mitte März 2016 die zu fördernden Maßnahmen und legte sie NRW-Bauminister Michael Groschek zur Endauswahl vor. In der Folge wurden Projekte in NRW-weit 100 Kommunen ausgewählt - davon 25 im Regierungsbezirk Arnsberg.
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