Feuerwehr rettet zehn vom Brandrauch bedrohte Personen aus Haus in der Halleschen Straße in Körne

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(Foto: Antje Geiß)
Dortmund: Hallesche Straße |

Dramatische Rettung von zehn Personen in Körne: Acht Verletzte mussten nach einem Brand in einem Wohnhaus an der Halleschen Straße gestern, am späten Mittwochabend (23.), ins Krankenhaus. Bei einer Person bestand aufgrund schwerer Verbrennungen Lebensgefahr, sie wurde in eine Spezialklinik nach Bochum verlegt.

Gegen 23.25 Uhr am Mittwoch (23.11.) hatten Anwohner der Halleschen Straße in Körne einen undefinierbaren Brandgeruch bemerkt. Daraufhin entsendete die Feuerwehr-Leitstelle einen Löschzug. Als wenig später mehrere Anrufe eingingen und von einem Feuer in einem Gebäude berichtet wurde, erweiterte die Leitstelle den Kräfteansatz auf zwei Löschzüge.

Den ersten vor Ort eintreffenden Wehrleuten bot sich ein dramatisches Bild. An Fenstern und Balkonen im zweiten wie im dritten Obergeschoss machten sich lautstark vom Rauch bedrohte Personen bemerkbar. Nachbarn hatten schon Matratzen und Bettwäsche im Vorgarten aufgestapelt um einen möglichen Rettungssprung aus dem Fenster abzufedern.

Dazu kam es zum Glück nicht mehr, da die Feuerwehr unverzüglich mit der Rettung der Menschen über tragbare Leitern und der Drehleiter begann. Fünf Personen wurden so aus unmittelbarer Gefahr gerettet. Fünf weitere Personen konnten mit Fluchthauben aus den Wohnungen geführt werden.

Gebrannt hatten die Briefkastenanlage und ein Kinderwagen im Treppenraum des Mehrfamilienhauses. Der Brand konnte mit einem C-Rohr gelöscht werden.
Die betroffenen Wohneinheiten und der Treppenflur mussten aufwändig belüftet werden.

Acht Verletzte wurden in umliegende Krankenhäuser transportiert. Bei einer Person besteht Lebensgefahr. Zwei weitere Mieter wurden vor Ort versorgt.

Das Haus ist auf Grund der Brandzehrung und Rauchbeaufschlagung unbewohnbar. Die Manteuffel- und die Hallesche Straße waren für die Zeit des Einsatzes gesperrt.
Im Einsatz waren Kräfte der Feuerwachen Neuasseln, Mitte und der Freiwilligen Feuerwehr Asseln. Wegen der großen Anzahl von Verletzten mussten zahlreiche Rettungsmittel und der Betreuungsbus eingesetzt werden.

Der Sachschaden beläuft sich auf mehrere tausend Euro. Die Polizei ermittelt die Brandursache.
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