thyssenkrupp sucht noch Partner, der die Aufsicht über die "Asselner Alm" übernimmt

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Die Deponie Schleswig, gelegen mitten im Dortmunder Osten im Dreieck zwischen Asseln, Brackel und Neuasseln nördlich der Aplerbecker Straße, soll der Bevölkerung als Naherholungsgebiet dienen. Die Aufbereitung des Geländes will thyssenkrupp in den kommenden Monaten abschließen. (Foto: thyssenkrupp)
Dortmund: Halde Schleswig |

Die Deponie Schleswig in Asseln soll in nächster Zeit als Naherholungsgebiet für die Bevölkerung zugänglich gemacht werden. Die technischen Maßnahmen unter anderem zur Aufbereitung des Geländes werden von thyssenkrupp in den nächsten Monaten abgeschlossen.

Dies hat thyssenkrupp Steel Europe jetzt selbst mitgeteilt.

Anschließend erfolge noch die Rekultivierung der Oberfläche, ergänzte Erik Walner, Leiter Media Relations von thyssenkrupp Steel Europe. Nach der Bepflanzung soll dann das Gelände der vor Ort gerne als "Asselner Alm" titulierten Halde für die Öffentlichkeit freigegeben werden.

In diesem Zusammenhang sucht das Unternehmen einen Partner, der künftig die Aufsicht über das Grundstück übernimmt. Hierzu hat thyssenkrupp Gespräche mit der Stadt Dortmund und dem Regionalverband Ruhr (RVR) aufgenommen und kürzlich eine Ortsbesichtigung durchgeführt. Die Gespräche sollen in den kommenden Wochen fortgesetzt werden.

40 Meter hoch, 40 Hektar groß


Die Deponie, ein etwa 40 Meter hoher Berg, befindet sich im Südwesten des Dortmunder Ortsteils Asseln auf dem Gebiet der ehemaligen Zeche Schleswig, die 1926 stillgelegt wurde. Das Gesamtgelände erstreckt sich über eine Fläche von mehr als 40 Hektar.

Der südliche Teil dieser Fläche, eine alte Bergehalde der früheren Zeche, hat sich bereits zu ei­nem schützenswerten Lebensraum für Pflanzen und Tiere entwickelt. Der nördliche Teil der Fläche wurde als Deponie für hüttenspezifische Abfälle genutzt.

Nach der Nutzung wurde das Gelände in Abstimmung mit der Stadt Dortmund und der Bezirksregierung Arnsberg abgedichtet. Diese Arbeiten wurden mittlerweile beendet. Zum Abschluss wird nun die Oberfläche im laufenden Jahr rekultiviert. Für die Gestaltung gibt es einen landschaftspflegerischen Begleitplan (Bepflanzungskonzept). Dabei musste berücksichtigt werden, dass durch die Rekultivierung langfristig die Oberflächenabdichtung nicht beschädigt wird.

Sobald die Bepflanzungsarbeiten abgeschlossen sind, soll das Gelände für die Bürger geöffnet werden. Voraussetzung dafür ist laut thyssenkrupp: Es muss zunächst geklärt werden, welcher Partner künftig für die Verkehrssicherungspflicht, d. h. die Beseitigung von Schäden, die Entsorgung von Abfällen und die Haftung bei Unfällen, auf der "Asselner Alm" zuständig ist, so thyssenkrupp.
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