CDU-Fraktion: Erhöhung der Kinderbetreuungsquote in Dortmund gefordert

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Dortmund: Wambel | CDU fordert Anpassung der Betreuungsquote an die Bedarfe

Zur nächsten Sitzung des Ausschusses für Kinder, Jugend und Familie beantragt die CDU-Fraktion den weiteren konsequenten Ausbau der Betreuungsangebote für Kinder im Alter von 4 Monaten bis zum Schuleintritt nach dem Kinderförderungsgesetz (Kifög). Als nächster Schritt soll in der mittelfristigen Planung eine Versorgungsquote von 41% der Kinder unter drei Jahren als Planungsziel festgelegt werden - der zuletzt ermittelte Bedarfswert. Die Ganztagsangebote für alle Kinder bis zum sechsten Lebensjahr (Schuleintritt) sollen entsprechend der örtlichen Nachfrage bedarfsgerecht ausgebaut werden. Dieser Ausbau soll überwiegend durch freie Träger - auch in Verbindung mit Investoren – erfolgen.

Die CDU in Dortmund erkennt an, dass sich im Bereich des Kinderbetreuungsangebots bereits vor Ort einiges getan hat.

„Dortmund hat seit Jahren – auch bedingt durch die Zuwanderung – steigende Zahlen im Bereich von Kinder und Jugendlichen. Kinderbetreuung wird immer wichtiger! In Zeiten des Strukturwandels, der demografischen Veränderung sowie auch der Erfüllung des Bildungsauftrags für Kinder wünschen sich immer mehr Eltern eine Betreuung für ihre Kinder. Hinzu kommt - immer mehr Familien leben von zwei Erwerbseinkommen, etliche allein erziehende Elternteile möchten ihren beruflichen Verpflichtungen nachkommen, da ist ein verlässliches Betreuungs- und Bildungsangebot unabdingbar. Um diesen Wünschen und Anforderungen gerecht zu werden, muss in Dortmund weiterhin intensiv und konsequent an dem Ausbau von weiteren Betreuungsplatzangeboten gearbeitet werden“, begründet der jugendpolitische Sprecher der CDU-Fraktion, Christian Barrenbrügge, den Antrag.

Beschlossen werden soll, dass die Kinderbetreuungsplatzquote bei freien Träger zu Beginn des Kindergartenjahres 2018/19 (Stichtag 01.09.2018) als Mindestgröße im Verhältnis zu Plätzen bei städtischen Einrichtungen fixiert wird.

Barrenbrügge erläutert dies wie folgt:
„Die in 2011 definierten Planungsziele von 35% für die Vergabe von Kinderbetreuungsplätzen sind in Dortmund in einigen Stadtbezirken schon heute erreicht bzw. stehen überwiegend kurz vor der Realisierung. Da mit dem größeren Angebot nach Plätzen die Nachfrage seit 2011 deutlich gestiegen ist, eine im Jahre 2012 erhobene Elternbefragung auch damals schon einen Bedarf von 41% aufgezeichnet hat, muss nun das weitere Planungsziel angepasst werden, um die große Nachfrage befriedigen zu können. Werden seitens der Jugendamtsverwaltung aktuellere und höhere Bedarfe testiert, muss eine neuere und höhere Planungszielvorgabe beschlossen werden. Nur mit ambitionierten Zielvorgaben kann die gesellschaftliche Relevanz dieser wichtigen Infrastrukturform im Fokus gehalten werden.“
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