LINKE widerspricht endgültigem Aus für den Einzelhandel am Bärenbruch nach TÜV-Verlagerung

Anzeige
„Wir sind weder auf den einen, noch auf den anderen Standort festgelegt, sondern werden ergebnisoffen prüfen, welcher Standort der Bessere ist“, meint Kowalewski, Fraktionsvorsitzender der Partei DIE LINKE im Dortmunder Rat. Letztlich fällt die Entscheidung im Planungsausschuss. (Foto: www.dielinke-dortmund.de)
Dortmund: Bärenbruch |

Die Fraktion DIE LINKE hat der Darstellung der Huckarder CDU widersprochen, dass der Einzelhandel am Bärenbruch erneut wie schon 2010 gescheitert sei. Der Planungsausschuss (AUSWI) habe lediglich einen neuen Verwaltungsvorschlag zur Kenntnis genommen und sich darauf verständigt, dass dem Ausschuss im Frühjahr eine mögliche Umplanung auf das Gelände des TÜV-Nord im Detail vorgelegt werde.

Erneute Beauftragung im Ausschuss durch Mehrheit von SPD und LINKE

„Wenn sich daraus ergibt, dass ein Einzelhandel dort nicht in einem überschaubarem Zeitraum zu realisieren ist, dann zieht die bisherige Planung auf dem Parkplatz am Bärenbruch“, so Utz Kowalewski, planungspolitischer Sprecher der LINKEN. Der dortige Parkplatz war wieder in den Fokus gekommen, weil sich die Mehrheitsverhältnisse nach dem Bruch der Rot-Grünen-Koalition in Huckarde geändert hatten. In der Bezirksvertretung Huckarde hat die SPD nach der Wiederholungswahl die absolute Mehrheit. Die erneute Beauftragung der Verwaltung durch den AUSWI gelang durch eine Mehrheit von SPD und LINKEN.

Durch die nun von der Verwaltung aufgebrachte Frage eines Alternativstandortes „TÜV-Nord“ habe DIE LINKE einen neuen Abwägungsprozess zu leisten. „Wir sind weder auf den einen, noch auf den anderen Standort festgelegt, sondern werden ergebnisoffen prüfen, welcher Standort der Bessere ist“, meint Kowalewski.
0
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.