Wer Kaarst hört, denkt an...? (Teil 1)

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Rathaus mit Hochzeitsturm, 1994
 
Wilhelm Schiefer: Wassernixe, 1995, Skulpturensee
...Ja, welche Assoziationen stellen sich da ein?
Das Autobahnreuz, das es durch Staumeldungen zu bundesweiter Bekanntheit gebracht hat? Schlafstadt von Düsseldorf? Oder das schwedische Möbelhaus, das uns mit dem Regal Billy beglückt?

Die Großgemeinde Kaarst entstand 1975 im Rahmen der kommunalen Gebietsreform aus den Gemeinden Kaarst, Büttgen, Holzbüttgen, Vorst und Driesch. Seit 1981 darf sie sich Stadt nennen und zählt heute mehr als 40.000 Einwohner.

Was es in Kaarst zu entdecken gibt
Die wenigsten wissen es - aber in Kaarst gibt es viel Sehenswertes: Das alte Dorf, die neue Mitte um das Rathaus, der Nordkanal sowie interessante Kunstobjekte in der gesamten Stadt. Infos dazufinden sich in der Broschüre "Kunst- und Denkmalroute - Kaarst per Rad".

In diesem Beitrag geht es um das neue Zentrum mit seiner modernen Architektur und den Stadtpark. In den beiden folgenden Teilen stehen dann Sehenswürdigkeiten in Zentral-Kaarst und in den anderen Stadtteilen im Mittelpunkt.

Rathaus
Kaum vorstellbar, dass das Areal um das Rathaus bis Anfang der 1990er Jahre eine Ackerfläche war. Und die Widerstände waren zunächst groß, als das neue Stadtzentrum ins Gespräch gebracht wurde. Doch Politik und Verwaltung starteten durch und 1994 wurde die neue Mitte um das Rathaus der Öffentlichkeit übergeben. Erich Schneider-Wessling entwarf futuristisch anmutende Gebäude aus Glas, Beton und Metall. Sie stehen für Offenheit und Transparenz. Heute bilden Rathaus, Bürgerhaus und das Einkaufszentrum mit Cafés und Lokalen den Mittelpunkt der Stadt. Anfangs als "Blechkisten" abgetan, werden sie längst von den Kaarstern akzeptiert. Besonders beliebt ist der Weihnachtsmarkt auf dem Rathausplatz. Und beim Stadtfest "Kaarst total", das jedes Jahr im September stattfindet, scheint ganz Kaarst auf den Beinen zu sein. Dann wird das große Festzelt vor dem Rathaus zur Bühne und die Maubisstraße zur Shopping- und Partymeile.

Stadtpark und See
Was wäre das Kaarster Zentrum ohne den neu angelegten Stadtpark und den Skulpturensee? Wenn sich die Gebäude im Wasser spiegeln, fühlt man sich, zumindest abends und bei schönem Wetter, wie im Süden. Und bei der Kunst überließ man nichts dem Zufall. Nach dem künstlerischen Gesamtkonzept von Martel Wiegand und Helmut Blochwitz entstand der Skulpturenpark unter dem Leitmotiv "Zur Mitte hin".

Die Stelen
Im See und im Park sind 23 Kunstobjekte auf einheitlich großen Betonstelen verteilt. Die Säulen bilden nach einer Idee von Wolfgang Kliege fiktive Sternbilder im Wasser. Dabei ergeben sich wunderbare Spiegelungen. Die Skulpturen nehmen, teils witzig, teils verspielt, Bezug auf die Umgebung und die Geschichte der jungen Stadt Kaarst. Längst wurde das Konzept der Stelenkunst auf das gesamte Stadtgebiet ausgedehnt. Namhafte Künstler konnten dafür gewonnen werden.

Ich wünsche viel Spaß bei der Entdeckung der neuen Mitte von Kaarst. Hier ist alles bequem zu Fuß zu erreichen.

Mehr Infos zu den Gebäuden und den Kunstwerken gibt es bei den Bildunterschriften.

Quellen und Infos:
wikipedia
http://www.kunst-kaarst.de/stelen
http://www.kaarst.de/C12578C7002A8397/html/174F88E...
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10 Kommentare
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Anja Schmitz aus Essen-Süd | 01.02.2015 | 15:02  
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Alfred Wolff aus Düsseldorf | 01.02.2015 | 15:21  
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Armin von Preetzmann aus Castrop-Rauxel | 01.02.2015 | 16:49  
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Margot Klütsch aus Düsseldorf | 01.02.2015 | 17:32  
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Norbert Opfermann aus Düsseldorf | 01.02.2015 | 17:44  
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Margot Klütsch aus Düsseldorf | 01.02.2015 | 19:05  
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Norbert Opfermann aus Düsseldorf | 01.02.2015 | 22:14  
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Renate Schuparra aus Duisburg | 02.02.2015 | 16:15  
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Marlis Trapitz aus Düsseldorf | 02.02.2015 | 20:05  
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Margot Klütsch aus Düsseldorf | 02.02.2015 | 22:16  
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