Schwerer Verkehrsunfall auf der A59: 25-Jähriger starb an der Unfallstelle

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Am Montag, 10. Oktober, um 21.05 Uhr hat sich auf der Autobahn 59 in Fahrtrichtung Dinslaken ein schwerer Verkehrsunfall ereignet. Ein 25-Jähriger starb an der Unfallstelle, drei weitere Menschen wurden zum Teil schwer verletzt.

Nach den vorläufigen Ermittlungen der Autobahnpolizei Düsseldorf befand sich zur Unfallzeit ein unbeleuchteter Smart auf dem rechten Fahrstreifen der A 59 in Höhe der Anschlussstelle Richrath.

Ob das Auto bereits stand oder langsam ausrollte, ist bislang noch unklar. In dem Wagen befanden sich der 25 Jahre alter Fahrer sowie sein 26 Jahre alter Beifahrer (beide aus Monheim am Rhein). Ein 48-jähriger Mann aus Langenfeld konnte mit seinem Ford nicht mehr ausweichen und stieß mit dem Smart zusammen. Durch die Kollision schleuderte der Smart über die Fahrbahn gegen die linke Schutzplanke. Hier kollidierte ein weiterer Ford (Fahrer 29 Jahre aus Erkrath) mit dem Kleinwagen.

Der Smart-Fahrer erlitt bei den Kollisionen so schwere Verletzungen, dass er noch an der Unfallstelle starb. Sein Beifahrer musste mit einem Rettungswagen in eine Klinik nach Düsseldorf gebracht werden, wo der Schwerverletzte stationär behandelt wird. Der 48-jährige Ford-Fahrer befindet sich ebenfalls stationär in einem Krankenhaus. Der 29 Jahre alte Erkrather erlitt leichte Verletzungen und konnte das Krankenhaus nach ambulanter Versorgung wieder verlassen. Ersthelfer hatten sich bis zum Eintreffen der alarmierten Rettungskräfte um die Verletzten gekümmert.

Sperrung bis 2.30 Uhr

Die A 59 in Fahrtrichtung Dinslaken und die Anschlussstelle Langenfeld-Richrath blieben bis 2.30 Uhr komplett gesperrt. Das angeforderte Verkehrsunfallaufnahme-Team sicherte die Spuren.

Während der Rettungs- und Bergungsmaßnahmen sowie der Unfallaufnahme kamen Angehörige und Freunde der beiden jungen Männer aus dem Smart zur Unfallstelle und störten die notwendigen weiteren Maßnahmen.


Seelsorger vor Ort im Einsatz


Nur unter Hinzuziehung von weiteren Polizeibeamten und mit Unterstützung eines Angehörigen konnten die verständlicherweise hochgradig emotionalisierten Menschen dazu bewegt werden, die Autobahn zu verlassen. Seelsorger waren ebenfalls im Einsatz.

Zeugen, die Angaben zum Unfallhergang machen können, werden gebeten sich an das zuständige Verkehrskommissariat 1 der Düsseldorfer Polizei unter Telefon 0211-8700 zu wenden.
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