Gelebte Nähe - Drei Künstler im Stadthistorischen Museum

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Die Ausstellung "Gelebte Nähe Drei Künstler sehen Heimat" ist im Rahmen der 36. Duisburger Akzente im Kultur- und Stadthistorischen Museum zu dessen gewohnten Öffnungszeiten zu sehen.

Siegfried Dorschel, RABE Rainer Bergmann und Horst Dieter Gölzenleuchter zeigen Holzschnitte, Malerei, Radierungen und vieles andere mehr. Porträts und Landschaften gibt es hauptsächlich zu sehen, aber auch collageartige Malerei. Die Ausstellung gefällt hinsichtlich der präsentierten Kunst.

Mir persönlich waren die Künstler vorher völlig unbekannt. Ich würde es schon als angenehm empfinden, wenn ich mir die Künstler und ihr Werk auch mal an anderer Stelle bei uns in Duisburg anschauen könnte. So bleibt nur ein kurzer Eindruck hängen, den ich unter Umständen ganz schnell vergessen haben werde.

Siegfried Dorschel wurde 1912 in Duisburg geboren, wo er auch 1988 starb. Er studierte an der Folkwangschule in Essen u. an der Düsseldorfer Akademie, 1936/40 bei Professor J. Junghans, W. Schmurr und Ederer. Seine Sujets waren Landschaften, Figürliches, Tiere.

Rainer Bergmann 'R A B E' ist 1943 geboren in Tiengen/Oberrhein. Für Duisburger Verhältnisse wie auch unter Akzente-Gesichtspunkte ist er also ein Zugereister. Nach der Ausbildung als Steinbildhauer schloß sich 1964 – 1967 ein Studium an der Kunstakademie Stuttgart bei Prof. Hoflehner an. In dieser Zeit entstehen Holz-, Stahl- und Gipsplastiken. Ein Stipendium der Studienstiftung ermöglicht einen Studienaufenthalt in Italien und ein Weiterstudium in Düsseldorf. 1968 erfolgt der Umzug nach Duisburg. In der Folgezeit entstehen narrative Objekte und Zeichnungen. 1980 wendet er sich der Malerei zu. Rainer Bergmann lebt und arbeitet als freier Künstler in Duisburg. Seine Arbeiten befinden sich im öffentlichen und privaten Besitz.

Horst Dieter Gölzenleuchter ist ebenfalls ein Zugewanderter. Er wurde am 147. April 1944 in Freiburg/Breisgau geboren. Über seine künstlerische und Berufsausbildung macht er keinerlei Angaben. Nur soviel. Ab 1971 arbeitet er als freiberufliche Arbeit als bildender Künstler.

"Seit 1979 kontinuierlich eigene literarische Versuche," berichtet er auf seiner Internetpräsenz im Telegrammstil.

Die Gründung des Kleinverlags "Edition Wort und Bild" erfolgt im selben Jahr. Gölzenleuchter ist 1980 Gründungsmitglied des Bundesverbandes Bildender Künstler Westfalen/Süd (BBK).

1982 erfolgt Eröffnung der Werkstatt Wort und Bild mit regelmäßigen Ausstellungen kritischer und realistischer Kunst sowie Autorenlesungen.

Bis 1997 ist er 1. Vorsitzender der Fachgruppe Bildende Kunst Westliches Westfalen in der IG Medien.

Wo der Bezug Gölzenleuchters zu Duisburg ist, ist für den unbefangenen Besucher nicht ersichtlich.
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