Die "Altfrid Fighter" radelten für die Duisburger Werkkiste

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Das erfolgreiche Team rund um die "Altfrid Fighter". (Foto: Bistum Essen)
Duisburg: Duisburger Werkkiste |

Am Tag danach brannten die Beinmuskeln schon ein wenig, doch die blendende Laune überwog: 48 sportliche Radfahrer aus dem Ruhrbistum, die „Altfrid Fighter“, haben sich zusammen mit rund 8.000 Teilnehmern das 24-Stunden-Rennen „Rad am Ring“ auf dem Nürburgring in der Eifel geliefert.

Insgesamt 260 Runden auf der 26 Kilometer langen Nordschleife des Nürburgrings haben die 48 Fahrer aus dem Bistum Essen, darunter rund ein Viertel Frauen, gemeinsam hinter sich gebracht, Steigungen bis zu 17 Prozent und rasantes Gefälle inklusive. „Wie lange zögere ich bei 80 Stundenkilometern bergab das Bremsen heraus?“, beschreibt Norbert Geier, einer der Team-Fahrer, die Herausforderung. Bergauf dagegen ziehe sich die Strecke auf den endlos langen Steigungen der "Hohen Acht". „Den Kick“, sagt Geier, „gibt das Ankommen.“
Geier ist Geschäftsführer der Duisburger „Werkkiste“, einer katholischen Einrichtung der Jugendberufshilfe, die in diesem Jahr Partner der „Altfrid Fighter“ ist. Die „Werkkiste“ hilft jungen Menschen unter 25 Jahren, eine Berufswahl zu treffen und sich auf einen Ausbildungsplatz vorzubereiten. Jeder „Altfrid Fighter“ hatte sich zuvor Sponsoren gesucht, die pro gefahrener Runde einen Betrag zu Gunsten der Fahrradwerkstatt der „Werkkiste“ spenden.
Im Gegenzug sind sechs der dort geförderten Jugendlichen mit ihren Ausbildern als Helfer mit zum Nürburgring gekommen, um das Zeltlager aufzubauen, die Fahrräder zu warten und die Küche zu betreiben. „Die haben einen super Job gemacht“, lobt Geier, „und wir alle, Fahrer und Helfer, waren ein wunderbar eingespieltes Team.“ Einer der Jugendlichen ist nach kurzem Training sogar aufs Rad gestiegen und hat auf Anhieb fünf Runden geschafft.
Den Teamgeist der „Altfrid Fighter“ hat auch Andreas Strüder, Pastoralreferent in der Schulseelsorge, am meisten genossen. Zum vierten Mal ist er in diesem Jahr dabei gewesen, hat sich jedesmal gesteigert und nun achtmal die Nordschleife umrundet.
„Wir sind im Zweier- oder Vierer-Team gefahren, konnten deshalb zwischendurch Pausen einlegen und auch etwas schlafen“, beschreibt Strüder das 24-stündige Rennen. „Dass wir dabei Spenden sammeln, motiviert zusätzlich. Jede Runde lohnt sich.“
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