Duisburger Sängerin bei "The Voice of Germany": Wer drückt für Anja Lerch den Buzzer?

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Anja Lerch hofft darauf, am Donnerstag mit einem Song von Joni Mitchell die Coaches von "The Voice of Germany" von sich überzeugen zu können. Foto: Künstlerin/Christoph Kniel

Wer drückt für Anja den Buzzer? Wen kann sie mit ihrer Stimme überzeugen? Wer von der prominenten Jury will die Duisburger Sängerin in seinem Team haben: Nena, Max Herre, Samu Haber, Alec „Boss“ Völkel und Sascha „Hoss“ Vollmer? Einer? Alle? Oder etwa keiner? Es wird spannend, wenn Anja Lerch (45) am Donnerstag, 31. Oktober, ab 20.15 Uhr auf ProSieben bei „The Voice of Germany“ antritt.

Die 45-Jährige lädt an jedem zweiten Dienstag im Monat im Steinhof Huckingen zu Anja‘s Singabend (nächster Termin: 12. November, um 20 Uhr), wo sie für und mit hunderten Zuschauern singt. Text und Foto der Interpreten werden an die Wand geworfen, so dass auch jeder mit einstimmen kann. Von acht bis 99 Jahren reicht das Alter der Sangesfreudigen, die zusammen wie ein riesiger Chor klingen. Ein Erfolg, der Anja Lerch seit sieben Jahren großen Beifall bringt.
Wie groß die Zustimmung der „Voice of Germany“-Jury sein wird, das entscheidet sich morgen abend. Wir haben vor der Ausstrahlung mit Anja Lerch gesprochen.

LK: Sie begeistern im Steinhof Huckingen hunderte Menschen für den gemeinsamen Gesang. Nun stellen Sie Ihr Gesangstalent vor einer kritischen Jury und einem Millionen-Publikum unter Beweis. Mit welchem Song treten Sie an? Liegen da die Nerven blank?

Anja Lerch: Ich werde einen ruhigen Song mit wunderbarem Text von der großartigen Joni Mitchell singen, was musikalisch in dieser Show einen echten Ritterschlag für mich bedeutet, denn sie ist jetzt schon eine Legende und Vorbild für viele Künstler/Innen.
Bei ‚The Voice‘ live zu singen, vor so einer hochkarätigen Jury und einem Millionenpublikum ist etwas sehr Besonderes, Einzigartiges für mich; ich werde versuchen, den Moment so gut es geht zu genießen, und natürlich mein Bestes zu geben.
Aufgeregt werde ich auch sein – das gehört dazu, alles weitere liegt nicht in meinen Händen.

LK: Das ist nicht das erste Mal, dass Sie bei einer Casting-Show antreten. Welche Hoffnungen setzen Sie darauf?

Anja Lerch: Das stimmt, ich war schon einmal bei ‚The Winner is‘ dabei; andere Musik-Shows kommen für mich auch nicht in Frage, die Qualität ist für mich wichtig.
Es ist auf jeden Fall der olympische Gedanke ‚dabei sein ist alles‘ vorrangig – im Fernsehen zu singen macht mir einfach Spaß und ist nochmal etwas ganz anderes. Ich bin mit Null Erwartungen zu den Vorcastings gegangen, und sehr dankbar und happy, nun in den Blind Auditions singen zu dürfen. Das Level ist sehr hoch – schlechte Sänger gibt es da nicht.
Ich bin offen und neugierig und lasse mich überraschen, wie es weiter geht. Wenn sich neue, interessante musikalische Projekte und Kontakte daraus ergeben, würde ich mich sehr freuen.

LK: Was wäre für Sie als Sängerin das Größte?

Anja Lerch: Meine Singabende sind für mich schon sehr groß, denn es ist mein Wunsch und Traum vor acht Jahren gewesen, solche Abende zu machen, der sich nun seit Jahren erfüllt und immer mehr begeisterte Mitsängerinnen und -sänger dazu gewinnt. Es ist mein musikalisches Baby. Zu sehen, wievielen Menschen das Freude bereitet und glücklich macht, ist sehr erfüllend für mich.
Erfolg definiere ich auch dadurch, dass ich nach wie vor mit Leib und Seele Sängerin bin, meinen Beruf seit 28 Jahren mit Freude ausübe und mich ständig weiterentwickele und verändere.
Ein eigenes Projekt mit tollen Künstlern an meiner Seite wäre ein zusätzliches nächstes Ziel. Immer echt, mit ‚all seinen Beschränkungen ein Meister sein‘ beim Musizieren und damit das Publikum wirklich zu berühren, ist für mich das Größte.

LK: Vielen Dank und viel Glück!
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