Arbeitslosigkeit März 2015 in Duisburg

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„Saisonüblich ist die Zahl der arbeitslosen Personen im März gesunken. Vor allem die weiterhin gute Kräftenachfrage und das milde Wetter haben diese Entwicklung mit begünstigt“, so Ulrich Käser, Vorsitzender der Geschäftsführung der Duisburger Arbeitsagentur.

Arbeitslosenzahl im März: - 377 auf 32.534
Arbeitslosenzahl im Vorjahresvergleich: - 1.228
Arbeitslosenquote im März: - 0,2 Prozentpunkte auf 13,2 Prozent

Mit 32.534 arbeitslos gemeldeten Duisburgerinnen und Duisburgern waren im März 2015 377 Menschen oder 1,1 Prozent weniger als noch im Februar von Arbeitslosigkeit betroffen. Im März des Vorjahres waren 33.762 Menschen arbeitslos gemeldet, 1.228 Personen oder 3,6 Prozent mehr als in diesem März.

Die Arbeitslosenquote sank dadurch um 0,2 Prozentpunkte und liegt jetzt bei 13,2 Prozent. Im März des Vorjahres lag sie mit 13,8 Prozent um 0,6 Prozentpunkte über dem aktuellen Wert.

Die Zahl der Personen, die in Qualifizierungen, Aktivierungsseminaren und Arbeitsgelegenheiten beschäftigt waren und deshalb nicht als Arbeitslose gezählt werden (Unterbeschäftigung im engeren Sinne), lag im März 2015 bei 7.321.

Mit 15,9 Prozent ist die Unterbeschäftigungsquote im März gegenüber dem Februar 2014 um 0,1 Prozentpunkte gesunken. Der aktuelle Wert liegt damit um 0,2 Prozentpunkte unter dem März-Wert des Vorjahres mit 16,1 Prozent.

Betrachtet man die Entwicklung getrennt nach den beiden Rechtskreisen, so hat sich die Arbeitslosenquote im Versicherungsbereich (SGB III) um 0,1 Prozentpunkte auf jetzt 2,4 Prozent verringert. Sie ist damit um 0,1 Prozentpunkte niedriger als im Vormonat mit 2,5 Prozent und um 0,4 Prozentpunkte niedriger als im März 2014 (2,8 Prozent).

Im Berichtsmonat waren 5.866 Duisburgerinnen und Duisburger im Versicherungsbereich arbeitslos gemeldet. Das sind 232 oder 3,8 Prozent weniger arbeitslose Personen als im Februar (6.098). Vor einen Jahr, im März 2014, waren im Bereich des Arbeitslosengeld-I-Bezugs noch 898 oder 13,3 Prozent mehr Menschen von Arbeitslosigkeit betroffen (6.764).

In der Grundsicherung (SGB II) sank die Arbeitslosenquote im März gegenüber dem Vormonat ebenfalls um 0,1 Prozentpunkte von 10,9 Prozent auf jetzt 10,8 Prozent. Im März des Vorjahres lag sie bei 11,0 Prozent und damit um 0,2 Prozentpunkte über dem aktuellen Wert.

26.668 Personen (- 145 und - 0,5 Prozent) waren im März in der Grundsicherung arbeitslos gemeldet (Februar 26.813). Im Vergleich zum März 2014 (26.998) sind in der Grundsicherung aktuell 330 oder 1,2 Prozent weniger Menschen arbeitslos gemeldet.

Die Zugänge in Arbeitslosigkeit insgesamt sind im März um 263 oder 4,6 Prozent gegenüber dem Vormonat niedriger ausgefallen. Die Zahl der Zugänge hat sich von 5.667 im Februar auf jetzt 5.404 verringert. Im März des Vorjahres lag die Zahl der Zugänge in Arbeitslosigkeit bei 6.035 und damit um 631 oder 10,5 Prozent über den Zugängen in Arbeitslosigkeit in diesem März.

Von den 5.404 neu gemeldeten Arbeitslosen kamen im März 1.646 aus einer vorhergehenden Erwerbstätigkeit. Gegenüber den 1.771 Zugängen aus Erwerbstätigkeit im Februar 2015 mussten sich im Berichtsmonat 125 oder 7,1 Prozent weniger Menschen nach einer vorhergehenden Erwerbstätigkeit arbeitslos melden.

Im März 2014 gab es mit 2.109 Zugängen aus Erwerbstätigkeit. Dies waren 463 oder 22,0 Prozent mehr Meldungen aus einer Erwerbstätigkeit als in diesem März.

Im Berichtsmonat nahmen 1.517 Personen wieder eine Arbeit auf. Das sind 269 oder 21,6 Prozent mehr Personen als im Vormonat (Februar 1.248 Personen). Gegenüber dem Vorjahresmonat (1.493 im März 2014) verzeichnen wir mit 24 oder 1,6 Prozent ebenfalls geringfügig mehr Abgänge in eine Erwerbstätigkeit.
Die Abgänge aus Arbeitslosigkeit insgesamt betrugen im März 5.853. Das waren 412 oder 7,6 Prozent mehr als im Februar (5.441) und 127 oder 2,2 Prozent mehr als vor einem Jahr im März 2014 (5.726).

„Seit der Mitte des vergangenen Jahres befindet sich die Kräftenachfrage auf einem konstant hohen Niveau. Die aktuell günstigeren Wirtschaftsprognosen lassen auch für die kommenden Monate auf eine weiterhin günstige Entwicklung hoffen“, beschreibt Käser die aktuelle Entwicklung.

Mit 993 (Vormonat 1.064) neuen ungeförderten Arbeitsstellen ist der Stellenzugang gegenüber dem Vormonat etwas schwächer ausgefallen (- 71 oder - 6,7 Prozent). Er liegt damit über den Zahlen des Vorjahresmonats mit 949 neu gemeldeten Stellen (+ 44 oder + 4,6 Prozent).

Der Stellenbestand erhöhte sich weiter um 64 oder 1,7 Prozent gegenüber dem Vormonat auf jetzt 3.787 Stellenangebote. Damit bewegt er sich weiterhin deutlich (um 976 Stellen oder 34,7 Prozent) über dem Bestand im Vorjahresmonat (2.811 Stellenangebote im März 2014).

„Nach dem üblichen Anstieg der Jugendarbeitslosigkeit in den ersten beiden Monaten des Jahres hat im März mit der Einmündung der Ausbildungsabsolventen in den Markt das Abschmelzen der Zahlen begonnen. Leider findet diese Entwicklung nicht in beiden Rechtskreisen gleichermaßen statt“, beschreibt Käserdie aktuelle Entwicklung der Jugendarbeitslosigkeit im März 2015.

Mit 2.711 Personen waren im März zwar 48 oder 1,7 Prozent weniger junge Leute von Jugendarbeitslosigkeit betroffen als noch im Februar (2.759). Iim Vergleich zum Vorjahresmonat liegen die Zahlen dabei um 480 oder 15,0 Prozent deutlich niedriger als noch 2014 (3.191).

Die Zahl der Arbeitslosen über 50 Jahre alten Personen hat sich im März nochmals leicht verringert (- 5 oder - 0,1 Prozent). Sie liegt aktuell bei 9.087 (Vormonat 9.092) und damit um 43 Personen oder 0,5 Prozent über dem Vorjahresmonat (9.044).

Die darin enthaltene Zahl der arbeitslosen Personen über 55 Jahre sank im März im Vergleich zum Vormonat ebenfallsgeringfügig von 5.045 auf nunmehr 5.041 (- 4 oder - 0,1 Prozent). Hier waren im Vorjahresmonat 4.992 Personen arbeitslos gemeldet. In dieser Altersgruppe sind damit 49 Personen oder 1,0 Prozent mehr als im März 2014 arbeitslos gemeldet.

Im Berichtsmonat waren 10.050 Ausländerinnen und Ausländer von Arbeitslosigkeit betroffen. Dies sind 20 oder 0,2 Prozent mehr als im Vormonat (10.030) und 421 oder 4,4 Prozent mehr als im März des Vorjahres (9.629).

Die Zahl der Langzeitarbeitslosen stieg im März leicht an und liegt jetzt bei 14.574 betroffenen Personen (+ 157 und + 1,1 Prozent, Vormonat 14.417).
Der aktuelle Wert liegt damit aber immer noch um 243 Personen oder 1,6 Prozent unter dem des Vorjahresmonats (14.817).

Die Zahl der von Kurzarbeit betroffenen Personen für den Monat August 2014 lag bei 114 in 14 Betrieben. Für den Monat Oktober 2014 zeigt sich im Moment in der Hochrechnung folgende Situation: 16 Betriebe mit 112 betroffenen Personen .

Anders als im Vorjahr hat uns der März in diesem Jahr wieder den saisonüblichen Rückgang der Arbeitslosenzahlen gebracht, weshalb Ulrich Käser in der aktuellen Entwicklung erfreuliche Anzeichen für eine günstigere Entwicklung am Duisburger Arbeitsmarkt als im Vorjahr sieht: „Tragendes Element für diese Entwicklung ist die weiterhin hohe Kräftenachfrage am Markt. Da auch alle Wirtschaftsprognosen in den letzten Wochen nach oben korrigiert worden sind, rechne ich in den nächsten Monaten hier mit keiner Änderung auf der Nachfrageseite.

Wir werden diese aktuell günstige Kräftenachfrage verstärkt dazu nutzen, den Abbau der Jugendarbeitslosigkeit wie schon im letzten Jahr weiter voranzutreiben und auch bei der Verringerung der Langzeitarbeitslosigkeit ein gutes Stück voranzukommen.“

So sieht die offizielle Pressemitteilung der Agentur für Arbeit Duisburg aus. Leider hatte ich heute keine Gelegenheit, zu einem Pressetermin (so es ihn denn gegeben haben sollte, man weiß ja inzwischen nicht, wie sich die Arbeitsagentur in diesem Tagen verhält) zu gehen. Aus diesem Grunde gebe ich die Pressemitteilung ungekürzt wieder.
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