CDU zu den VRR-Geldern

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Der aktuelle Stationsbericht des VRR hat mehreren Duisburger Haltestellen sehr schlechte Noten gegeben. Graffiti und Schmutz machen die Stationen unter anderem in Großenbaum, Rheinhausen, Rahm und Meiderich-Süd zu echten Schmuddelecken. Dabei sind nicht alleine die Bahnsteige betroffen. Vor allem die Zugänge, die in die Zuständigkeit der Stadt fallen, müssen dringend saniert werden. Entgegen eigener Beteuerungen kommt die Stadt ihrer Verantwortung für die Pflege und Sauberkeit weiterhin nicht nach. Dabei wird von der Verwaltung gerne auf die fehlenden finanziellen Mittel verwiesen. Doch diese Ausrede zählt nicht mehr. Denn der VRR hat ein eigenes Projekt aufgelegt, um finanzschwachen Kommunen zu helfen.

„Auf Anregung der CDU-Fraktion hat die Verbandsversammlung des VRR jetzt ein Förderprogramm beschlossen, das Kommunen helfen soll, die Zugänge zu reinigen und dauerhaft sauber zu halten. Die Reinigung soll nicht mehr daran scheitern, dass die Städte kein Geld haben", sagt Frank Heidenreich, CDU-Ratsherr und Vorsitzender der CDU-Fraktion im VRR. Es sei nun die Aufgabe der Duisburger Stadtverwaltung entsprechende Anträge zu stellen.

Mit den neuen „Richtlinien zur Förderung der Entfernung von graffitibedingten Verschmutzungen an SPNV-Zuwegungen" wird der VRR die einmalige Grundreinigung übernehmen und dabei zusätzlich einen Schutzanstrich auftragen. Die Kommunen müssen sich im Gegenzug verpflichten, mindestens 5 Jahre lang neue Graffiti binnen einer Woche wieder zu entfernen. „Der vorgesehene Schutzanstrich macht es leichter, spätere angebrachte Schmierereien und Graffiti wieder zu entfernen. Das war uns besonders wichtig", sagt Heidenreich.

Die CDU geht von Kosten von 55 Euro pro Quadratmeter aus. Das Programm soll in diesem Jahr mit 200.000 Euro ausgestattet werden. Anträge können von den Kommunen ab sofort gestellt werden.

Diese Pressemitteilung stammt vom Peter Böttner, dem Pressereferenten der CDU-Fraktion im Rat der Stadt Duisburg.
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