Was tun gegen und bei Darmkrebs? Einladung zum WA-Gesundheitsdialog am 20. Oktober

Im Anschluss an ihre Vorträge beantworten Prof. Dr. Stefan Lüth (l.) und Dr. Norbert Hennes gerne individuelle Fragen. | Foto: Frank Preuß
  • Im Anschluss an ihre Vorträge beantworten Prof. Dr. Stefan Lüth (l.) und Dr. Norbert Hennes gerne individuelle Fragen.
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Über aktuelle Vorsorge- und Behandlungsmöglichkeiten bei Polypen und Darmkrebs informieren die Helios-Experten Prof. Dr. Stefan Lüth und Dr. Norbert Hennes im Rahmen des Wochen-Anzeiger-Gesundheitsdialogs am Dienstag, 20. Oktober, ab 17.30 Uhr. Interessierte sind zu dieser kostenfreien Veranstaltung herzlich eingeladen.

Der Darm leistet Schwerstarbeit. Er transportiert, resorbiert Nährstoffe und Wasser, er bekämpft Eindringlinge und muss ständig zwischen eigen und fremd, also Gut und Böse, unterscheiden. Er ist unsere lebensnotwendige Austauschfläche mit unserer Umwelt – wenn wir Glück haben, ein Leben lang ohne größere Probleme. Doch wir muten ihm viel zu: fettige oder ungesunde Ernährung in zu großen Portionen, Alkohol, Nikotin, jede Menge Stress und wenig Bewegung. Die Folgen ignorieren wir so lange es geht, darüber sprechen wollen wir schon gar nicht.

Der Darm leistet Schwerstarbeit

So erkranken in Deutschland immer noch jedes Jahr rund 80.000 Menschen an Darmkrebs, über 23.000 sterben jährlich daran. Dabei lässt sich bei kaum einer Krebsart besser vorbeugen – meist mit modernen, endoskopischen Untersuchungen, die so schonend und effizient sind wie nie.

Denn Darmkrebs entwickelt sich zu 95 Prozent aus gutartigen Ausstülpungen der Darmschleimhaut, den sogenannten Polypen. Sie wachsen nur langsam und sind mit dem Endoskop gut zu erkennen, deshalb ist die Erfolgsquote der Vorsorge bei Darmkrebs so hoch. Dazu kommt die immer bessere Technik, ob computergestützt, mit bestimmten Lichtfiltern und Weitwinkeln oder auch mit Farbstoffen, die auf die Schleimhaut aufgesprüht werden können.

Keiner Krebsart lässt sich besser vorbeugen

Damit ist der Arzt in der Lage, verdächtige Stellen durch bessere Kontrastierung eher zu erkennen. Zudem kann der erfahrene Experte die bösartigen Wucherungen – selbst größere Polypen oder sogar Karzinome im Anfangsstadium – schon während der Untersuchung sicher und schonend entfernen, im Idealfall ohne dass eine zweite Spiegelung notwendig wird.

Doch auch im fortgeschrittenen Verlauf gibt es individuell anpassbare Therapie-möglichkeiten, die in den letzten Jahren große Fortschritte für den Patienten mit sich gebracht haben. Das Helios Klinikum Duisburg etwa bietet Patienten die gesamte Bandbreite an diagnostischen Möglichkeiten sowie alle neuen konservativen und operativen Verfahren an.

In ihrem Vortrag am Dienstag, 20. Oktober, ab 17.30 Uhr informieren deshalb die Helios Experten – Prof. Dr. Stefan Lüth, Chefarzt der Gastroenterologie und Endoskopie, sowie Dr. Norbert Hennes, Chefarzt der Allgemein-, Viszeral- und Minimal-Invasiven Chirurgie – Interessierte über die aktuellen Vorsorge- und Behandlungsmöglichkeiten bei Polypen und Darmkrebs. Im Anschluss stehen die Mediziner gerne für Fragen zur Verfügung.

In Kooperation mit dem Duisburger Wochen-Anzeiger finden die Vorträge im Museumsrestaurant „Schiffchen“ (Museum der Binnenschifffahrt, Deichstraße 1 in Ruhrort) statt. Die Veranstaltung ist kostenfrei, um Anmeldung unter Tel. 0203/546 22 29 wird gebeten.

Autor:

Sabine Justen aus Duisburg

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