3 Boote am Start – 3 Platzierungen auf dem „Treppchen“: Homberger Ruderklub „Germania“ auf dem Rheinmarathon

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Der erfolgreiche Homberger Juniorinen-Doppelvierer (v.l.: Judith Herrchen, Jasmin Trauten, Stm. Harald Milian, Hannah Kehrein, Jana Brechlin) bei der Siegerehrung. Sieger wurde das Team von Germania Düsseldorf, rechts die drittplatzierten Schwedinnen aus Jönköping.

Alljährlich trauen sich Homberger Boote zum internationalen Rheinmarathon in Düsseldorf. Aufgrund der starken nationalen und internationalen Konkurrenz war für die Breitensportler des Homberger Ruderklub „Germania“ platzierungsmäßig meist nicht viel zu holen. Die erfolgreiche Zieleinfahrt war Lohn der Mühe genug. Doch in diesem Jahr war alles anders: Drei Boote der Germania gingen in Leverkusen an den Start, und alle landeten nach 42 Kilometern in Düsseldorf erschöpft, aber glücklich auf den Medaillenplätzen.


Als erstes Homberger Boot war der Männerdoppelvierer über 50 Jahre am Start. Wolfgang Graf-Schreiber, Dirk Schneider, Michael Bernsdorff, Friedhelm Fendel und Steuermann Hartmut Zimmer legten die 42,2 km in 2:25:31 Stunden zurück und holten sich damit Bronze in ihrer Altersklasse.
Während die Teams aus Karlsruhe und Essen schneller waren, mussten sich die Engländer des Guy Fawkes Boat Club ebenso den Hombergern geschlagen geben wie die Mannschaften der Mainzer Rudergesellschaft, von Bayer Leverkusen oder des Rudervereins Bochum.

Tolles Debut für Juniorinnen-Doppelvierer

Aus Homberger Sicht sehr erfreulich war der Start des Juniorinnen-Doppelvierer mit Judith Herrchen, Hannah Kehrein, Jasmin Trauten, Jana Brechlin und Steuermann Harald Milian. In 2:40:25 ruderten die „Germanen-Mädels“ die Marathonstrecke zum ersten Mal unter Wettkampfbedingungen und sicherten sich hinter dem Ruderverein Lehrte und vor der schwedischen Mannschaft Jönköpings Roddsällskap die Silbermedaille.
Den erfolgreichen Homberger Tag rundete der Gig-Doppeldreier mit Tobias Langen, Christopher Scholl und Robert Harbers ab, der mit einer Zeit von 2:20:25 Stunden ebenfalls auf Platz 3 in seiner Klasse landete. Hier waren nur Neuwied und der Kölner Club für Wassersport schneller als das Germania-Boot.
Da nach dem Marathon vor dem Marathon ist, haben die erfolgreichen Germanen bereits mit der Planung für das kommende Jahr begonnen. Jetzt hängt die Messlatte aber höher.
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