Gegen Großaspach soll es mit drei Punkten wieder klappen

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Das Team ist gefordert um heute die drei Punkte einzufahren (Foto: Hannes Kirchner)
Die Nacht für Trainer Ilia Gruev und sein Team war kurz nach dem Spiel bei Hansa Rostock am Mittwoch. Direkt nach dem Spiel ging es mit dem Bus zurück nach Duisburg. Am Donnerstag um 13 Uhr stand Gruev den Journalisten Rede und Antwort. Die Mannschaft regenerierte nach dem Spiel, Freitag war dann Abschlusstraining. Die knappe 1:0 Niederlage saß tief, der MSV musste einen weiteren Dämpfer im Aufstiegskampf hinnehmen. In der 10. Minute traf Amaury Bischoff zur 1:0 Führung für die Hanseaten. Seine Direktabnahme von der Strafraumgrenze landet im linken Eck und ließ Mark Flekken keine Chance.

Im Anschluss schafften es die Zebras nicht den Rückstand auszugleichen. Thomas Bröcker hatte in der 87. Minute die beste Chance für den MSV. Bröcker tauchte frei vom Rostocker Tor auf, wollte Keeper Schuhen umrunden, dieser konnte seine Arme aber noch dazwischenwerfen und so für seine Mannschaft klären. Trainer Gruev hatte sich den Ausgang des Spiels natürlich anders vorgestellt: „Die Niederlage tut natürlich weh, da wir uns viel vorgenommen haben, haben, wir haben es leider nicht geschafft ein Tor zu schießen.“ Der Vorsprung wird jetzt dünner, bis zum Relegationsplatz auf dem jetzt Holstein Kiel steht sind es nur noch vier Punkte.

Heute gegen Sonnenhof Großaspach muss unbedingt der nächste Dreier her um die Konkurrenz auf Abstand zu halten. Bei dem einen oder anderen Spieler scheint im Moment die Körpersprache nicht zu stimmen, ähnlich wie beim Spiel gegen Wehen Wiesbaden kam da einfach zu wenig. Die Köpfe der Spieler müssen jetzt auf das Ziel Aufstieg wieder fokussiert werden, damit es im Saisonendspurt keine böse Überraschung gibt, dass weiß Gruev natürlich auch: „Wenn du sechs Punkte Vorsprung hast sind die Sinne nicht mehr so scharf. Ein komfortabler Vorsprung kann auch gefährlich sein. Ohne 100% schaffst du die Liga nicht, andere Mannschaften haben auch Qualität und können kämpfen.“

Die Stimmung bei den Fans wird immer angespannter, kann das Ziel Aufstieg auf der Zielgeraden nochmal verspielt werden? Gruev versucht die Situation zu beruhigen und einen kühlen Kopf zu bewahren: „Wir sind nach wie vor Tabellenführer und wollen dableiben wo wir sind. Das Saisonfinale wird noch ein hartes Stück Arbeit werden aber Arbeit passt zum MSV, deswegen werden wir weiterhin Gas geben.“

Das Hinspiel letztes Jahr an Halloween endete 0:0, ein Punkt wird nicht reichen um Platz eins verteidigen zu können. Im Gegensatz zum MSV hat die Konkurrenz einen Gang zugelegt und punktet während der MSV patzt. Sonnenhof Großaspach steht mit 46 Punkten auf Platz 7 und hat zuletzt gegen den VfL Osnabrück mit 1:0 gewonnen und kommt mit dem Selbstbewusstsein von zwei Siegen in Folge. Mit einem Sieg beim Spitzenreiter könnte man nochmal an die Spitzenplätze der dritten Liga anklopfen, der Vorteil einer Liga
indem die Mannschaften so eng zusammenstehen.

Die Meidericher brauchen am
Samstag unbedingt die drei Punkte um die nötige Ruhe für die nächsten Spiele zu bekommen. Die treuen und leidenschaftlichen Fans des MSVs werden sicher alles dafür tun damit das klappen wird.
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