Maximilian Götz und Lance David Arnold fuhren beim 24h Rennen auf dem dritten Platz

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Maximilian Götz, dritter von rechts und Lance David Arnold am Ziel. Dritter Platz bei den 44. ADAC Zurich 24h Nürburing
 
Michael Bohrer vom AMC Duisburg im Hyundai i30 mit der Startnummer 102 bei der Zieldurchfahrt nach 24 Stunden
Nürburg: Nürburgring | Beim 44. ADAC Zurich 24h Rennen auf der legenderen Nürburgring Nordschleife belegte Maximilian Götz vom AMC Duisburg und Lance David Arnold zusammen mit Jan Seyffarth und Uwe Alzen im Mercedes AMG GT3 vom Team Haribo Racing Team AMG den dritten Platz und komplettierten den Dreifachsieg für Mercedes im Starterfeld von 158 Rennfahrzeugen vor 185.000 Zuschauern.
Bereits nach vier Runden musste das Rennen mit der roten Flagge unterbrochen werden da sintflutartiger Regen und Hagel die Rennboliden nicht mehr auf der Strecke gehalten werden konnten. Nach drei Stunden wurde das Rennen wieder gestartet.
Maximilian Götz, HARIBO Racing Team-AMG: „ Der dritte Platz war ein Ziel, aber wir waren ganz lange vorne, hatten das Rennen angeführt. Doch dann kam die Zeitstrafe von 1 Minute 32 Sekunden – zieht man die ab, wären wir sicher Zweiter geworden und hätten vielleicht sogar um den Sieg kämpfen können. Aber so ist es nun einmal, jetzt sind wir Dritter. Es war ein spannendes Finale. Meine Glückwünsche an Mercedes-AMG für den tollen Job.“
Pech hatte zunächst Benjamin Leuchter der ebenfalls in der Arembergkurve bei vom Hagel spiegelglatten Strecke rutschte und die Leitplanke touchierte sich aber an die Box retten konnte. Nach dem Neustart gab es Probleme mit dem Motor, der dann gewechselt wurde. Mit viel Rückstand ging es zur Aufholjagt. Der VW Golf GTI TCR, eingesetzt von racing one GmbH lief dann wie ein Uhrwerk und sicherte sich nach 24 Stunden den zweiten Platz in der Klasse und Rang 93 im Gesamt.
Benjamin Leuchter (racing one GmbH): „Die Mechaniker von racing on haben einen tollen Job gemacht und den Motor in sehr kurzer Zeit gewechselt. Sogar die Zuschauer haben geklatscht als der Golf aus dem Zelt fuhr. Im Training konnte ich die Bestzeit in der Klasse setzen und ohne den Motorwechsel wären wir ganz weit vorne gewesen.“
Auch Vereinskollege Michael Bohrer vom AMC Duisburg kam nicht ohne Probleme über die Distanz. Bereits im Training gab es Bremsprobleme und der Hyundai i30 2.0T schlug in die Leitplanke ein. Der von Hyundai Motor Deutschland eingesetzte i30 wurde wieder instandgesetzt und konnte am Rennen teilnehmen. In der Nacht fuhr Michael Bohrer bis auf den 49 Gesamtrang nach vorne doch so sollte es nicht bleiben. Fahrwerksprobleme warfen das Team wieder zurück und belegten am Schluss Rang vier in der Klasse und Rang 90 in der Gesamtwertung.
Michael Bohrer (Hyundai Motor Deutschland GmbH): „Der i30 war ein komplett neues Auto. Wir hatten Probleme mit dem Fahrwerk was uns viel Zeit kostete. In erster Linie ging es darum den Motor und Getriebe auf Standfestigkeit zu testen und das ist gelungen.“
Auf Rang 77 und Platz drei in der Klasse kam der Duisburger Wolfgang Müller im VW Scirocco Cup R ins Ziel. Wie fast alle Piloten kam auch er nicht ohne Probleme über die 24h-Distanz. Im Hagel kam er im Bereich Hohe Acht an die Leitplanke und beschädigte sich die Felgen konnte sich aber über die glatte Strecke an die Box retten.
Wolfgang Müller (Pro handicap e. V.): „Ich habe schon viel auf der Nordschleife erlebt. Ich habe das Visier hochgestellt weil ich es nicht glauben konnte was ich sah. Es sah wie im Winter aus und rechts und links standen oder rutschten die Rennboliden. Ich kam mit dem Fronttrieber hoch und bis zur Box. Nach dem Re-Start lief der Scirocco dann wie ein Uhrwerk und wir sind mit dem Ergebnis zufrieden.“

CS + YB / Motorracetime.de
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