72-Stunden-Sozialaktion in Duisburg: 19 Aktionsgruppen und mehr als 400 Kinder und Jugendliche

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Die 72-Stunden-Aktion des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) fand vom 13. bis 16 Juni erstmalig bundesweit statt und stand unter dem Motto „Uns schickt der Himmel“. Bei dieser Aktion ging es darum, dass sich Kinder und Jugendliche innerhalb von 72 Stunden ehrenamtlich für die Gesellschaft engagieren und ihr Lebensumfeld gestalten.

Die Sozialaktion begann am Donnerstag um 17:07Uhr mit einer Auftaktveranstaltung auf der Königstraße in Duisburg und hat viele Menschen erreicht, bewegt und in ihren Bann gezogen.
An verschiedenen Standorten in Duisburg wurde 72 Stunden lang gesägt, gebohrt und gehämmert.

Angelika Brzeski, Projektreferentin für die 72-Stunden-Aktion in Duisburg, „Die Stimmung, die Begeisterung und das Engagement der Jugendlichen bei ihren Projekten war sehr groß. Die Projekte waren allerdings verschieden. Schulhöfe und Klassenräume wurden verschönert, Gebäude farbenfroh gestaltet. Aber nicht nur Bauprojekte, sondern auch der kulturelle sowie generationsübergreifende Austausch bzw. der Einsatz für Bewohner im Altenheim oder im Kindergarten waren Bestandteile der Aktion.“
Auch der Stadtvorstand des BDKJ Duisburg, Henning Gerlach, ist mehr als begeistert, „19 Aktionsgruppen und mehr als 400 Kinder und Jugendliche haben sich 72 Stunden lang ehrenamtlich für soziale Projekte engagiert und dabei in der Gruppe einiges vollbracht. Das ist doch ein klares Zeichen für die Jugendarbeit in der Stadt.“

Die Teilnehmer an dieser Sozialaktion handeln auch aus dem Christlichen Glauben heraus und leisten an dieser Stelle einen wichtigen Beitrag für die Solidarität.

Die Unterstützer der Aktion, von denen unter anderem die Landtagsabgeordneten Petra Vogt und Frank Börner, der Bürgermeister Ercan Kocalar und der Vorsitzende des Jugendhilfeausschusses, Peter Ibe, verschiedene Aktionsgruppen in Duisburg besuchten, zeigten sich begeistert und bedankten sich herzlich bei den jungen Leuten.

„Die 72 Stunden waren für alle eine tolle Erfahrung und zu tun gibt es natürlich immer genug. Jemand muss aber auch die Zeit und die Ressourcen haben um Verantwortung übernehmen zu können und natürlich dabei darf der Spaß nie zu kurz kommen“ ergänzt Henning Gerlach.
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