Anni, die Ameise, krabbelt in der Kita Barchemhöhe

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Veronika Maruhn alias Ameise Anni bringt die Jungen und Mädchen der Kita Barchemhöhe zum Nachdenken. (Foto: Veranstalter)

Gebannt verfolgen die Jungen und Mädchen der Kita Barchemhöhe Anni, die Ameise, die zum Nutzen der Umwelt krabbelt. Anni ist die Hauptfigur im Theater Zebula von Veronika Maruhn, die die Kinder für einen achtsamen Umgang mit der Natur sensibilisieren will.

Umweltbildung fängt bei den Kleinsten an. Deshalb starten im Grüne-Hauptstadt-Jahr in allen 49 städtischen Kitas Projekte, die sich mit der Natur und ihrem Schutz auseinandersetzen - so auch in Bedingrade.
In Essen legen Kita-Kinder Hochbeete an, pflanzen und pflegen bunte Gärten, setzen sich mit Mülltrennung und Abfall-Vermeidung auseinander, beobachten gemeinsam die Natur und vieles mehr. Leitfigur der Kita-Umweltprojekte ist die Ameise Anni alias Veronika Maruhn. Die bekannte Essener Aktionskünstlerin hat eigens ein Kindertheaterstück entwickelt, mit dem sie die Kinder für den Umweltschutz begeistern will.
Die Ameise wird zur Botschafterin für den Umweltschutz. Sie erklärt den Kindern, weshalb er für eine gesunde Zukunft wichtig ist. Eine Stadt und ein Ameisenhaufen haben vieles gemeinsam. Das bringt Anni mit ihren Geschichten auf den Punkt. Sie alle spielen in einem Ameisenhügel, wo sich allerhand kleinere und größere Katastrophen ereignen - die gemeinsam gelöst werden.
Im Anschluss an das Theaterstück haben die Kita-Kinder der Barchemhöhe ihre eigenen Ideen entwickelt, mit denen die Stadt noch lebenswerter wird. Warum eine Ameise als Symbol für den Umweltschutz besonders taugt, erläutert Veronika Maruhn: "Ameisen sind klein und trotzdem stark, räumen den Wald auf und führen ein soziales Leben", schwärmt sie.
Ameise Anni wird im Laufe des Jahres die städtischen Kitas besuchen. Sie alle beteiligen sich an dem Projekt und machen dies mit einer Plakette, auf der Anni prangt, an ihrer Fassade sichtbar. Außerdem erhält jede Kita ein Exemplar des begehrten Maskottchens.
Auf die Beine gestellt werden die Aktionen vom Jugendamt mit finanzieller Unterstützung durch das Büro der "Grünen Hauptstadt Europas - Essen 2017".
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