Enten im Schlepptau - Vom Kommen und Gehen in der Borbecker Bahnhofshalle

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Der Bananasong klappt schon prima. Damit am 10. Juni in der Bahnhofshalle auch jeder weiß, worum es geht, werden die gebastelten Papier-Bananen in jedem Fall mit dabei sein. Fotos (2): cHER
 
Die Drittklässler haben eine Menge Spaß bei den letzten Proben in der Turnhalle.

Die Vorbereitungen für die Klasse 3a der Dionysiusschule laufen auf Hochtouren. Lehrerin Stefanie Maurer hat sich für diesen Vormittag die Turnhalle der Grundschule reserviert. Tanzlehrerin Eleni Schwenteit ist gekommen, feilt mit den Drittklässlern noch einmal an der Choreografie. Bis zum 10. Juni muss alles sitzen.

Kein Problem für die Grundschüler. Die Schrittfolgen, das Posing und natürlich der Text sitzen. Der "Bananasong" klappt in der Generalprobe hervorragend. Eleni Schwenteit sieht von außen allerdings immer noch Kleinigkeit, lautstark ruft sie ihre Kommandos in die Halle. Hände, Drehung, Pose - die Schülerinnen und Schüler geben ihr Bestes. Überzeugen mit starkem Ausdruck. Auch beim langsamen Walzer. "Wenn wir am 10. Juni unseren großen Auftritt im Bahnhof Borbeck haben, dann wollen wir die Leute zum mitmachen einladen", verrät Melina. Die Schilder mit der Aufschrift "Heute schon getanzt?" sind bereits fertig. Die Grundschüler hoffen, dass ihre Einladung verstanden wird. "Und das uns jemand Interviews gibt", erzählen Sophie, Lara und Jaron.
Drei kurze Fragen haben die Drittklässler vorbereitet. Vor allem an den Lieblingsplätzen der Borbecker sind die Dio-Schüler interessiert. Begleitet werden die "Interviewer" von Fotografen. "Die schießen während der Befragung eine Menge Fotos", verrät Stefanie Maurer augenzwinkernd. Die Kamerakids arbeiten ohne Blitz und aufwändiges Equipment. "Wir machen Pantomime", lüftet die Klassenlehrerin das Geheimnis.
Eine ganze Woche lang dürfen die Drittklässler im Rahmen des Projekts mit dem Titel "Vom Kommen und Gehen" die Bahnhofshalle nutzen. Projektleiterin Irmgard Freischlad erklärt die Hintergründe: "Insgesamt sind an dem Projekt vier Borbecker Schulen beteiligt. Das zweite Schuljahr der Dürerschule, dritte Klassen von der Dionysiusschule und der Schlossschule sowie eine Klasse vier der Roten Schule." Auf ganz unterschiedliche Arten haben sich die Kinder dem Thema genähert. "Alle Klassen gestalten aber einen Aktionstag im Bahnhof. Immer an einem Freitag."
Die 3a ist in knapp zwei Wochen an der Reihe. Noch ein Probentag steht für die Klasse bis dahin auf dem Programm. "Aber eigentlich können wir schon alles", geben sich die Kids selbstbewusst und stimmen zur Untermauerung dieser Aussage dann gleich auch mal den "Endlich Sommer Song" an. Stimmt, auch der kommt schon richtig gut rüber. Die Projektidee zündet. Nicht nur bei den beteiligten Schülern. "Ganz sicher auch bei den Borbeckern", so Irmgard Freischlad. Reaktionen in der Bahnhofshalle wird es geben. Auf die Vorführungen und die Spruchbänder, die die Schüler für ihre Aktionstage dort gestaltet haben. Und nicht zuletzt durch die bunten Schilder. Auf Melinas Favorit steht in dicken Lettern: Hier laufen euch Enten nach! Interessante Aussage. "Und eine, die stimmt", weiß die Drittklässlerin. Zumindest im Schlosspark!
Alle Termine auf einen Blick:
Den Anfang macht am Freitag, 3. Juni, die 4c der Roten Schule. An ihrem Tag im Bahnhof Borbeck liegt Internationalität in der Luft. Eine Woche später, am 10. Juni, sind die Dio-Schüler an der Reihe. Die 3a organisiert ein Straßenfest mit allerlei Mitmachaktionen. Die Kinder der 3a der Schlossschule lassen die Bahnhofshalle am 17. Juni zu einem Hühnerhof werden. Aufgangspunkt ist ein Morgenstern-Gedicht über ein Huhn. Den Abschluss bilden am 24. Juni die Schüler der 2a der Dürerschule. Kommen und Gehen sowie das Träumen spielt dann eine große Rolle. Die Aktionstage laufen jeweils freitags vormittags während der Marktzeiten. Aktionstage
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