Fragebogenaktion in Frintrop: Bereits über 1.000 Rückläufer

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Maria Mersmann und Sigrid Wehrmeister haben den Fragebogen bereits ausgefüllt. Rund 1000 Rückläufer liegen der IHK bereits zur Auswertung vor.

Manfred Funke-Kaiser hat derzeit alle Hände voll zu tun. Der Frintroper Geschäftsmann, Sprecher der Initiative "Wir für Frintrop", ist in den letzten Wochen gut mit der Fragebogen-Aktion im Stadtteil beschäftigt.

Gemeinsam mit der IHK und dem Frintroper Bürger- und Verkehrsverein wurde die Umfrage unter Bürgern und Geschäftsleuten erarbeitet. Noch bis zum 4. September sind Meinungen zu Warenangebot, Öffnungzeiten, Sicherheit und Sauberkeit etc. gefragt.

IHK übernimmt Auswertung


Manfred Funke-Kaiser und seine Mitstreiter sind zufrieden mit der Resonanz. Rund 1.000 ausgefüllte Bögen liegen bereits bei der IHK zur Auswertung. Weitere sollen folgen. "Vor allen Dingen auch die von Geschäftsleuten", hofft Funke-Kaiser auch aus diesem Bereich noch auf zahlreiche Rückläufer.
Am 4. September, dem zweiten Tag des Gemeindefestes rund um die Frintroper Pfarrkirche St. Josef, sind die Organisatoren der Fragebogenaktion noch einmal mit einem Infostand vor Ort. Am Finaltag wollen sie noch einmal möglichst viele Bürgermeinungen einholen.

Ein Markt für Frintrop


Doch schon jetzt lassen sich Rückschlüsse ziehen. Beispielsweise darauf, was die Frintroper und Bedingrader in ihrem Stadtteil vermissen. Da steht neben dem Wunsch nach einem Lebensmittler auch der nach einem Drogeriemarkt ganz oben auf der Liste. Und noch eines zeichnet sich ab. Mit der Idee, in Frintrop das Thema Wochenmarkt mit neuem Leben zu füllen, liegen die Akteure von "Wir für Frintrop" ganz weit vorne.
Doch bis der Markt an der St. Josef Kirche Realität werden kann, werden noch Monate ins Land ziehen. "Wir stehen in engem Kontakt mit dem zuständigen Amt. Es haben auch bereits entsprechende Ortstermine stattgefunden", verrät Manfred Funke-Kaiser. Gespräche mit möglichen Marktbeschickern laufen.
"Und natürlich haben wir auch mit der Pfarrgemeinde Kontakt aufgenommen und nachgefragt, wie die Verantwortlichen dort zu der Marktidee stehen." Auch von dieser Seite gab es ein positives Feedback. "Allerdings kann der Markt in Frintrop nicht an einem Samstag stattfinden, soviel steht heute schon fest", berichtet Funke-Kaiser. Denn an diesem Tag finden regelmäßig Trauungen in der Kirche am Himmelpforten statt. "Da würde ein parallel stattfindender Markt keine passendes Ambiente liefern."

Zum Feierabend oder am Vormittag


Die Marktidee nimmt weiter Form an. "Und wir bleiben dran." Ob der neue Markt in Frintrop als Feierabendmarkt oder im Vormittagsbereich stattfinden wird, mit welchen Beschickern und an welchem Tag - all das sind Fragen, die noch geklärt werden müssen. Für "Wir für Frintrop" ist die Installation eines Marktes ein wichtiger Faktor, die Verweildauer im Stadtteil weiter zu erhöhen. "Das zählt natürlich auch für die Eröffnung des neuen Nahversorgungszentrums, die ja auch für das erste Quartal 2017 anvisiert wird."
Die derzeit bestehende Versorgungslücke in Frintrop möchte Funke-Kaiser schließen. "Ich bin immer noch dran, einen neuen Verkaufswagen für die nächsten Monate zu uns nach Frintrop zu holen." Kein leichtes Unterfangen, wie der Geschäftsmann in den letzten Wochen festgestellt hat. "Aber ich lasse nicht locker." Der Verkaufswagen könnte wie in der Vergangenheit auf dem ehemaligen Plassmann-Parkplatz Station machen. "Der Vermieter ist da kooperativ", so Funke-Kaiser weiter. Auch was weitere Ideen betrifft. Beispielsweise die eines kleinen Weihnachts- oder Nikolausmarktes für Frintrop. "Alles möglich, solange kein neuer Mieter Veto einlegt."
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