Funke springt über beim ersten Katholikentag in Borbeck

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Es war ein Angebot für alle Generationen, das die Macher der Abschlussveranstaltung auf die Beine gestellt hatten. (Foto: Debus-Gohl)
 
Die Dionysiuskirche konnte am Schlusstag des ersten Borbecker Katholikentages als eine "mit allen Sinnen erlebbare Kirche" kennengelernt werden. (Foto: Debus-Gohl)

Salz sein, Licht sein, Christ sein – unter diesem Motto fand jetzt der erste Katholikentag in Borbeck statt. Mit einem sehr umfang- und abwechslungsreichen Programm lud die Pfarrei St. Dionysius eine Woche lang zum christlichen Austausch, zur Kommunikation und zum Kennenlernen ein, auch um das Zusammenwachsen der Gemeinden zu fördern.

„Ich bin sehr zufrieden - mit dem Prozess, der Entwicklung und dem Abschluss dessen“, zieht Dr. Jürgen Cleve, Pfarrer der Gemeinde St. Dionysius, sein persönliches Fazit. „Es war uns wichtig, alle Gemeinden mit einzubeziehen. Und schon während der Zeit der Vorbereitung ist viel Kommunikation miteinander entstanden."
Wie leben wir unseren Glauben? Wie erfahren wir interkulturelle Begegnungen? Wie erleben wir unseren christlichen Alltag? Alle diese Fragen trugen auch zu einer Auseinandersetzung mit dem eigenen Glaubensweg bei.

Dickes Lob an das Projektteam


Ein großes Lob schickt Dr. Cleve an das Projektteam des Katholikentages.
Zwölf Gemeindemitglieder unter der Leitung von Pfarrer Herrmann-Josef van Aken der Kirchengemeinde St. Thomas Morus in Vogelheim, Georg Giebel, Pastoralreferent St. Dionysius und Florian Giersch, Pastoralassistent St. Dionysius, nahmen die Herausforderung zur Umsetzung dieses “Großprojektes” an und “ich bin stolz und dankbar, dass sie durchgehalten und dieses Programm auf die Beine gestellt haben”, freut sich Dr. Cleve.
Der Bogen der Veranstaltungen war weit gespannt. Angefangen mit dem Kleinkindergottesdienst und der Jugendmesse am 12. Juni, die in das Thema: „Du bist das Salz der Erde, du bist das Licht der Welt“ einführten, gab es während der Woche einen poetischen Abend mit Orgelmusik, ein Jazzkonzert zwischen den Kulturen, einen Film- und Gesprächsabend, der sich mit Tod und Sterben auseinandersetzte, und ein Pop-Oratorium in der Pfarrkirche St. Dionysius. Das Interesse war groß und alle Veranstaltungen waren gut besucht.

Kirche mit allen Sinnen erleben


Auch die Auswahl der verschiedenen Angebote bei der Abschlussveranstaltung am Samstag war vielfältig. Während Pastor Dr. Ulrich Seng mit acht Radlern unterwegs zu den Kirchen der Pfarrei war, konnte man in der Dionysiuskirche eine „Kirche mit allen Sinnen erleben“. Unter der Leitung von Andrea Dercks-Wittrock und Christel Guder konnten die Teilnehmer ihren ganz persönlichen Ort dort finden und die Geborgenheit und den Schutz in Gottes Zuhause spüren.
Glaubensgespräche, Vorträge und das gemeinsame Singen von Marienliedern waren mehr für die erwachsenen Besucher von Interesse, aber auch für Kinder und Jugendliche gab es viel zu erleben. Unterwegs mit den Messdienern zu einem Stadtspiel oder beim Generationenspiel im Jugendheim, an jeder Stelle luden gemeinsame Aktionen zum Mitmachen ein.
„Mach dich stark für Generationengerechtigkeit“ ist eines der wichtigen Themen der Caritaskonferenz Essen-Borbeck, die das Generationenspiel organisiert hatte. „Wir wünschen uns, dass Jung und Alt zusammen spielen und sich gegenseitig stützen“, berichtet Margrit Lefeld vom CKD, während sie die Spielregeln an den einzelnen Tischen erklärt.

Impulse sollen Gemeindeleben prägen


Zur Feier der Heiligen Messe unter Mitwirkung des Projektchores des Katholikentages Borbeck kamen noch einmal viele Besucher zusammen. Dr. Jürgen Cleve sieht ein Weiterwirken in die eingeschlagene Richtung als eine Aufgabe für die Zukunft an. Es wird also weiter daran gearbeitet, Salz zu sein.

Text: Doris Brändlein
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