Gemüse aus dem eigenen Garten

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Brunhilde Doll schaut sich die Erdbeerpflanzen genauer an. Doch bis die frischen Früchte geerntet werden können, werden wohl noch einige Wochen ins Land ziehen. (Foto: Debus-Gohl)

Zucchini, Kohlrabi, Pflücksalat, Gurken und Tomaten - die frisch gesetzten Jungpflanzen stehen ordentlich in der Reihe. Weiß blühende Erdbeeren in Hochbeeten, Johannis- und Stachelbeerbüsche, die schon kleine Früchte tragen und ein Kräuterbeet mit Petersilie, Basilikum, Majoran, Thymian, Bohnenkraut, Minze und Schnittlauch.

Der Kleingarten des Seniorenstifts Martin Luther bietet etwas für alle Sinne. Auch deshalb nutzen die Bewohner und ihre Besucher die barrierefrei umgebaute Parzelle des Gartenbauvereins Essen-Dellwig am Klaumerbruch gerne, um dort einen „kleinen Urlaub“ zu verbringen.
Und natürlich werden die Gartenerträge beim wöchentlich stattfindenden Therapiekochen sofort frisch verarbeitet.
Am Internationalen Tag der Pflege, der vom Seniorenstift mit einen Tag der offenen Tür begangen wird, ist auch der Schrebergarten ein fester Bestandteil des Programms. Frisch gebackene Waffeln, duftenden Kaffee und Kaltgetränke können die Besucher auf einem Schattenplatz unter der weinberankten Pergola oder im Strandkorb genießen.
Einige der Bewohner kommen aus dem Stadtteil und hatten früher ihren eigenen Garten in der Anlage.
Jetzt nutzen sie den hauseigenen Garten eher dafür, dem ehrenamtlich tätigen Gärtner kluge Ratschläge zu geben, oder genießen einfach die Ruhe und entspannen sich in der Natur.

Regelmäßige Einladungen an Vereinsmitglieder


Da Teilhabe und Mobilität ein wichtiger Teil des Einrichtungskonzeptes sind, werden die Mitglieder des Kleingartenvereins zu den regelmäßig stattfindenden Festen des Seniorenstiftes eingeladen. Auch auf den Veranstaltungen der Gartenanlage sind die Bewohner des Stifts gern gesehene Gäste und Besuche und Hilfe der Kleingärtner im „Heimgarten“ werden freudig angenommen.
„Wir wollen den Tag der Pflege dazu nutzen, nicht nur ein Programm für Bewohner und Interessierte anzubieten, sondern uns auch bei unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu bedanken, für die schwere Arbeit, die sie leisten“, erklärt Andreas Weischede, Einrichtungsleiter des Seniorenstifts.
So bekommt jeder Mitarbeiter ein Frühstück, Süßigkeiten, eine Obstschale und eine weiße Rose als kleines Dankeschön. Wer möchte, darf sich beim Friseur des Hauses mit einem Haarschnitt oder einer kosmetischen Behandlung verschönern lassen.
Auch für die Bewohner und Besucher wird ein interessantes Programm unter dem Motto „Wir für Sie“ angeboten: ein Gesprächskreis mit Pfarrerin Anke Augustin, Wellnesszeit im Entspannungsraum, Podiumsdiskussion mit Bewohnern und Angehörigen oder ein Kneipenbesuch mit Klaviermusik - da ist für jeden etwas dabei.

Text: Doris Brändlein
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