Jede Menge neue Bäume für Schulhof der Dionysiusschule in Borbeck

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Die Kinder der Dionysiusschule in Borbeck finden ihren Schulhof klasse. Obwohl dort längst noch nicht alles so ist, wie es laut Planung einmal sein soll. Das Pausengelände der katholischen Grundschule erhält ein neues „Outfit“. Sturmtief Ela hatte auch an der Kraftstraße mächtig Schaden angerichtet. Nachhaltigkeit lautet das Stichwort nun. Und seit dem Projektstart ist auch schon eine ganze Menge passiert.


„Teile unseres Schulhofs sind bereits wieder mit neuem Leben bepflanzt“, freut sich Schulleiterin Annemarie Opferkuch. Andreas Maurer ist maßgeblich für „die neuen Farben und das neue Leben“ auf dem Schulgelände verantwortlich. Seit Beginn der Arbeiten ist er häufig zu Gast an der Kraftstraße.
Der Biologe und Landschaftsgärtner plant und gestaltet gemeinsam mit Schülern und Kollegium den neuen Schulhof der Dionysisusschule. „Es gab bereits mehrere Pflanzaktionen“, erinnert sich Schulleiterin Annemarie Opferkuch an die Anfänge.

Gebuddelt, gegraben und gepflanzt

Seit dem Wochenende sind die Veränderungen auf dem Schulgelände allerdings unübersehbar. Zwei Tage lang kannte man an der Kraftstraße kein anderes Thema.Es wurde gegraben, gebuddelt und gepflanzt: Für jeden der insgesamt 235 Schüler der Borbecker Grundschule ein Baum. „Ein Feldahorn“, erklärt Annemarie Opferkuch. Nicht an beliebigen Stellen. Jeder neue Baum erhielt einen festen Platz auf dem Gelände. Festgelegt durch eine lebende Menschenkette, die die Schüler am Freitag quer über die verschiedenen Teile des Schulhofgeländes bildeten. „An der Stelle, wo wir jetzt stehen, wird dann anschließend unser Baum geplanzt“, wissen die Grundschüler. Und welcher Baum zu wem gehört, das erkennt man auf den ersten Blick. „Denn der Feldahorn bekommt durch entsprechenden Schnitt die Größe des davorstehenden Kindes“, so Andreas Maurer.

Kinder halten konzentriert die Stellung

Stück für Stück entstehen Hecken aus Feldahorn. Die siehen am Ende aus wie die Menschenkette der Grundschüler, die konzentriert ihre Plätze beibehalten. Schließlich soll ja nichts schief gehen.
Alle 235 Bäume in die entsprechenden Beete zu setzen, das war keine Aufgabe von wenigen Stunden. Deshalb trafen sich Schüler, Lehrer, Eltern und engagierte Kooperationspartner aus Dinslaken am Samstag früh noch einmal an der Schule, um dem Projekt weiter Form zu geben. Wie und wo die Dio-Kids am Vortag gestanden hatten, war genau auf unzähligen Fotos festgehalten worden.
„Damit konnten die Bäume genau so gesetzt werden, wie die Kinder gestanden haben.“

Blumen in den Beeten sprießen

Die jungen Bäume brauchen nun etwas Zeit, um an der Kraftstraße richtig Wuzeln zu fassen. In den neugestalteten Beeten der Schule tut sich schon jetzt etwas. „Wir haben Samenmischungen ausgesät“, berichtet die Schulleiterin. Die sind dank der Frühlingssonne der letzten Tage ein Stück weit aufgegangen. „Die Blumen werden das Gelände weiter verschönern“, ist sich Opferkuch sicher.

Storchennester aus Weiden

Mit den Ideen und Projekten eines nachhaltigen Schullhofs ist man an der Kraftstraße noch lange nicht am Ende. Demnächst werden die Beetkanten bemalt und in den Hochbeeten sollen Eulenflügel aus Weiden einen Platz erhalten. „Für die OGS-Kinder sind Storchennester aus Weiden geplant“, verrät die Schulleiterin, „die den Kindern als Rückzugsmöglichkeiten dienen.“ Und auch der Färbergarten wird weiter Kontur annehmen. Stauden wurden bereits gepflanzt underste Baumstämme gesetzt. „Daran sollen Insektenhotels befestigt werden“, so die Schulleiterin.
Realisiert werden kann die Umgestaltung des Schulhofs nicht von der Schulgemeinde allein. „Wir haben eine Vielzahl von Sponsoren gefunden, die uns unterstützen“, freut sich Opferkuch.

Fotos: Winkler

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