Schönebeck in 15 Sekunden: Was lieben die Bewohner an ihrem Ortsteil?

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Nils Stakemeier möchte mit einer neuen Aktion die Schönebecker noch enger in sein Fimprojekt einbinden. (Foto: Debus-Gohl)

Nils Stakemeier ist mit ganzem Herzen Schönebecker. Was lag da näher, als den Stadtteil in den Fokus seines Filmprojekts zu stellen. Damit möchte der 25-jährige Student der Folkwang Universität der Künste in 2017 seinen Master-Abschluss machen. Mehr als ein Jahr lang war der Schönebecker dafür mit Team und professionellem Kamera-Equipment in seinem Stadtteil unterwegs.

In bewegten, professionell abgedrehten Bildern, vertont und spannend gemacht, ist eine echte Liebeserklärung an Schönebeck entstanden. Sein Film ist interessant. "Auch für diejenigen, die schon alles über den Stadtteil zu wissen glauben", ist sich Stakemeier sicher. Die bunte Mischung aus Dokumentarfilm, Image- und Werbefilm ist abgedreht. Das Ergebnis ist ein liebevoll erzähltes Stadtteilporträt. Das möchte der Folkwang-Absolvent am 17. September im Rahmen einer Uraufführung präsentieren.

Filmemacher freut sich über Handysequenzen

Wo die Premiere stattfinden wird, steht bereits fest. Der Vorhang für den Film hebt sich in den Gemeinderäumen von St. Antonius Abbas. Die Vorbereitungen für den großen Tag laufen im Hause Stakemeier bereits auf Hochtouren. "Schließlich geht es nicht nur um mein Uniprojekt", verrät Nils Stakemeier. Der 25-Jährige möchte an diesem Tag auch einen Vorfilm präsentieren. Mit jeder Menge Material von Schönebeckern für Schönebecker.
Aus diesem Grund startet er einen Aufruf an alle Freunde und Nachbarn, mit ihren Handys selbst unter die Filmschaffenden zu gehen. "Ich freue mich über kurze Filmsequenzen, zwischen 15 und 20 Sekunden lang, in denen die Schönebecker mir mitteilen, warum sie gerne im Ortsteil leben", so Stakemeier. Die Sequenzen können ganz formlos per WhatsApp (0163 13 66 913) an den jungen Kreativen versendet werden.

O-Töne für den Vorfilm

Zusammengeschnitten und aufbereitet sollen diese O-Töne dann am Veranstaltungstag als Vorfilm die Uraufführung ergänzen. "Ich möchte auf diesem Wege die Schönebecker noch mehr in mein Projekt einbinden", so Stakemeier, "ihnen eine Plattform bieten, ihre Liebe zum Stadtteil mit anderen zu teilen."
Eine Plattform, die hat der junge Filmemacher den Bewohnern des Ortsteils auch in seinem Uniprojekt eröffnet. Auf allen Festen im Stadtteil - vom Maifest bis hin zum Nikolausmarkt - war er mit der Kamera dabei. Er hat im Stadion bei der SGS Essen gedreht, es gibt Luftbilder und eine Rahmenhandlung, die das heutige Schönebeck mit dem Stadtteil der früheren Jahre verbindet.
Wer mehr wissen möchte zum Projekt und den Handyfilmen, kann sich auf der Filmwebsite des Schönebeckers www.schoenebeck-derfilm.de schlau machen.
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